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Geschrieben von ShadowAngel
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28.07.2007 |
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Einfache Spielprinzipien können oft stundenlang an den Monitor fesseln. Das weiß man nicht erst seit Tetris. Auch Oxyd gehört in diese Ecke. Eine simple Spielidee ergibt ein kleines Spiel mit großem Spielspaß.
Am ehesten könnte man Oxyd als eine Art Hybrid aus Memory und Marble Madness bezeichnen. Mit der Maus steuert man eine Murmel durch Level und muss aufpassen, dass man nicht tiefe Abgründe oder fiese Fallen, wie Laser rollt. Das allein ist schon nicht so einfach. Um einen Level abzuschließen muss man nun alle Steine, die verteilt herumliegen, ansteuern, stupst man einen mit der Kugel an, öffnet er sich und zeigt ein Symbol, nun gilt es den zweiten Stein mit diesem Symbol zu finden. Nur dann bleiben beide offen. Hat man das bei allen Steinen gemacht, ist der Level gelöst und es geht zum nächsten.
Damit das Ganze eben nicht ganz so einfach ist, gibt es Fallen und hier muss man auch kleinere Rätsel lösen. Eine Laserwand hält die Kugel auf. Wo ist der Schalter? Meist an einer schwer zugänglichen Stelle. Verschiedene Bodenbeläge überraschen den Spieler ebenfalls. Im Sand ist es nur schwer voran zu kommen, wogegen auf vereisten Flächen die Kugel sich gerne mal selbstständig macht.
Auf Wunsch darf man auch unter Zeitdruck spielen oder zusammen mit einem zweiten Spieler rumkugeln.
Die Präsentation ist natürlich sehr schlicht. Man sieht alles aus der Vogelperspektive und wirklich viel tut sich nicht. Aber das ist bei Spielen dieser Art ja recht normal. Musik und Soundeffekte halten sich auch dezent im Hintergrund.
Oxyd ist ein spaßiges kleines Spiel, das perfekt für die 5 Minuten zwischendurch geeignet ist.
Publisher: Dongleware Developer: Dongleware Erscheinungsjahr: 1992 Erschienen für: Amiga, PC, Atari ST Anzahl Spieler: 1-2 Schwierigkeitsgrad: Mittel

| Grafik | 4,5/10 | | Spielspass | | Sound | 3/10 | 7,5/10 | | Gameplay | 7,5/10 |
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