Home arrow Spiele arrow Commodore arrow Amiga arrow Rick Dangerous 03 September 2010  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Rick Dangerous PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
18.08.2007

Hüpf, Hüpf, Wuaaaaaaaaah – Das hört man bei diesem Spiel am meisten. Zweimal Springen und Rick ist tot. Ja, Rick Dangerous gehört zur eher schwierigen Sorte und das ist schon fast eine Untertreibung.
Entwickelt wurde das Spiel 1989 von Core Design, die ja erst Jahre später durch ein kleines Spiel namens Tomb Raider wirklich bekannt wurden.

Rick Dangerous orientiert sich sehr stark an Indiana Jones. Was auch beim Aussehen der Hauptfigur auffällt. Rick ist ein Abenteurer, der sich 1945 auf den Weg in den Dschungel macht um einen Stamm Eingeborener zu finden. Sein Flugzeug stürzt ab, die Eingeborenen sind Böse und Rick muss flüchten.
Aber da übernimmt man die Steuerung – und rennt erstmal vor einem großen rollenden Felsen davon. Später geht es dann noch in eine Pyramide und dann kommen schon die Nazis die einen Angriff auf England planen den man verhindern muss. Die geringe Zahl von 4 Levels sollte nicht darüber hinwegtäuschen das man sehr viel Zeit mit diesem Spiel verbringen wird. Einerseits sind die Level sehr umfangreich, andererseits nicht nur voller Gegner sondern auch mit fiesen Fallen die man meist erst dann sieht wenn es schon zu spät ist.
So stürzt man sich todesmutig einen Gang runter und wird aufgespießt, zwar sieht man die Fallen, meist aber es ist doch nicht immer ganz einfach diesen auszuweichen. Scrolling wird dabei nicht eingesetzt, ganz klassisch wird bildweise umgeschaltet.
Ab und zu wird es richtig fies. Man sieht eine Maske (Die bringt Punkte) rennt hin, die Maske verschwindet und dafür fahren Stacheln aus der Wand.

Zumindest gegen die menschlichen Gegner kann man sich zur Wehr setzen. Man hat eine Pistole und einen Stock. Ein Pieks und die Gegner sind betäubt. Der Stock eignet sich auch für brüchige Wände, für andere Wände braucht es da schon etwas mehr Power, man setzt also Dynamit ein. Natürlich sind Munition und Dynamit begrenzt und nur ganz selten findet man ein Munitionspack.

Technisch wird nichts Aufregendes geboten. Die Grafik ist zweckmäßig, die Figuren eher comichaft gehalten und die Animationen auch eher spärlich. Es sieht nicht wirklich nach einem Spiel von 1989 aus.
Musikalisch wird außer kurzen Introtönen nichts geboten. Keine Musik und nur wenige Soundeffekte die recht bald nerven (Das erwähnte Wuäääääh von der eigenen Spielfigur oder den Gegnern)

Rick Dangerous ist ein schweres Spiel, das hauptsächlich daraus besteht die Levels auswendig zu lernen um dann allen Fallen ausweichen zu können. Zwar gibt es einige gute Ideen und das ganze ist auch motivierend, aber nachdem man zum 20. Mal im gleichen Level starb, hat man wohl genug, da es auch keine Continues gibt und keine Extraleben ist das schon leicht frustrierend.

Publisher: Rainbird
Developer: Core Design
Erscheinungsjahr: 1989
Erschienen für: Amiga, PC, C64, Armstrad, Atari ST, ZX Spectrum
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Schwer

ImageImage 

Grafik6/10  Spielspass
Sound4/10
6/10
Gameplay 7/10

Im Forum kommentieren
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page