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Nicht nur bei uns im Forum ist der Frosch los, sondern auch auf dem Amiga quakt es ganz laut. Zumindest dann, wenn man Superfrog startet und das möchte ich schon direkt jetzt jedem Mal empfehlen.
Der Plot ist mal wieder recht einfallslos: Man nehme einen Prinz, eine Prinzessin und eine böse Hexe. Was passiert wohl? Klar, die böse Hexe entführt die Prinzessin und verwandelt den Prinz. In einen Frosch und welcher Prinz möchte schon ein froschiges Leben führen? Also stürzt er sich ins Wasser. Können Frösche überhaupt ertrinken? Wir werden es wohl nie erfahren, denn natürlich passiert das hier auch nicht. Eine Flasche Lucozade kommt dem Quaker in die Quere, er trinkt sie aus und verwandelt sich in Superfrosch. So gestärkt und mit neuem Lebensmut macht er sich auf zur Rettung. Dafür gibt es keinen Innovationspreis.
Auch für das Gameplay wird es den nicht geben. Mit dem Frosch bewegt man sich durch recht große Level und muss Münzen einsammeln. Erst wenn man eine bestimmte Anzahl davon, öffnet sich der Ausgang. Nebenbei gibt es natürlich noch zahlreiche andere Gegenstände, die Punkte oder Extraleben bringen oder den Frosch mit einer zweiten Waffe ausstatten. Normalerweise besiegt er Gegner, in dem er auf sie drauf springt. Aber es gibt dann auch noch eine Art Ball, mit der er die Feinde abwirft. Die Gegner sind natürlich auch tierisch. Bienen, Igel und was eben sonst noch im Wald rumkriecht und fliegt. Wobei der Wald nur der erste Level ist. Später wird es dann in Pyramiden oder einer Zirkuswelt auch abwechslungsreicher. Am Ende jedes Levels werden die Punkte zusammengerechnet, auch die verbliebene Zeit wird in Punkte umgewandelt. Dann gibt es ein Bonusspiel, das man wählen kann oder nicht. Es ist ein einarmiger Bandit, bei dem man um noch mehr Punkte, Extraleben oder Levelcodes spielen kann.
Der Schwierigkeitsgrad des Spiels bleibt immer recht fair und die Lernkurve ist in Ordnung. Als Amigaspieler dürfte man keine Probleme haben. Aber ich finde es ein wenig negativ, dass es nur eine Taste gibt, mit der man die Zweitwaffe auslöst und man springt, in dem man die Richtungstaste oben drückt. Das ist einfach ein wenig ungewohnt. Mir fehlt die Sprungtaste, aber man kann sich daran gewöhnen.
Technisch ist das Spiel extrem gelungen. Vom hübsch gezeichneten Comicintro über die Level und Animationen vom Frosch ist alles ganz toll gemacht. Auch die Musik überzeugt und die Soundeffekte sind nett. Es wird ordentlich gequakt.
Bleibt abschließend zu sagen, dass auf dem Amiga Superfrog eines der besten und spaßigsten Jump n’ Runs ist.
Publisher: Team 17 Developer: Team 17 Erscheinungsjahr: 1993 Erschienen für: Amiga, Amiga CD32, PC Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Wählbar

| Grafik | 9/10 | | Spielspass | | Sound | 8,5/10 | 9/10 | | Gameplay | 8,5/10 |
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