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Bucky O'Hare PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.11.2008

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Vor allem Anfang der 90er, war Konami in der Spielhalle eine Macht. Einen Klassiker nach dem anderen brachten sie heraus, von den Simpsons über Sunset Riders bis hin zu den Teenage Mutant Ninja Turtles.
Bucky O’Hare zählt auch dazu, erreichte aber nicht ganz den Bekanntheitsgrad, der vorher genannten Titel. Vielleicht weil der Comic zu obskur und mittlerweile in Vergessenheit geraten ist. Neben diesem Arcadespiel gab es nur noch einen Titel für das NES.

Bucky O’Hare und seine Crew bizarrer Kreaturen befinden sich noch immer im Kampf gegen das Krötenimperium, das Planeten erobert und die Bewohner unterjocht. Das darf natürlich nicht sein, schon gar nicht, als Bucky erfährt das sein Heimatplanet erobert wurde und diesen muss man nun befreien.
Das Spiel präsentiert sich als Run-and-Gun Game. Man läuft herum und schießt unzählige Gegner ab, sammelt Power-Ups und darf sich über mächtige Levelbosse freuen. Anders als in den meisten Vertretern, geht es hier aber nicht immer nur stur von links nach Rechts. Manchmal geht es auch in isometrischer Ansicht von oben nach unten oder man fliegt durch die Lüfte.

Vor dem Spielstart wählt man erstmal seine Figur. Wobei diese sich außer durch die Bewaffnung nicht wirklich unterscheiden. Sie sind auch alle gleich stark. Da vier Figuren zur Wahl stehen, kann man auch maximal zu viert spielen, wobei das ganze dabei recht chaotisch und auch etwas zu einfach wird. Zwei Spieler sind dagegen optimal.

Über das Gameplay gibt es nichts wirklich Revolutionäres zu berichten. Man hat drei Tasten, zum schießen, springen und für die Bombe, die natürlich limitiert ist, dafür aber großen Schaden anrichtet. Drückt man die Sprungtaste im Sprung ein zweites Mal, gleitet man langsamer zu Boden und kann Gegnern ausweichen. Drückt man die Schieß- und Sprungtaste, packen die Charaktere ihre Gimmickwaffen aus. Diese sind unlimitiert und richten ordentlich Schaden an. Wobei der Roboter Blinky die beste Waffe hat, sein Backpack an einer Kette, welches man für einige Sekunden in der Gegend rumwerfen kann und so viele Gegner auf einmal schadet.
Als Gegner trifft man auf die Toad Troopers, die Froschsoldaten, die es in unterschiedlichen Stärken gibt. Manche von denen scheinen auch vor dem Spieler davon zu laufen, berühren sollte man sie trotzdem nicht, auch das fügt Schaden zu.
Droiden, Geschütze sowie Hindernisse stellen auch eine ernsthafte Bedrohung dar. So muss man im ersten Level Fässern ausweichen oder im dritten die Spielfiguren an Flammen vorbeisteuern.
Neben dem Besiegen der Feinde, hat man dann und wann auch noch andere kleine Aufgaben, wie das Befreien der Bewohner des Planeten Warren aus Gefängniszellen.
Insgesamt acht recht große Stages wollen durchkämpft werden.

Sehr schön gemacht, sind auch die zahlreichen Zwischensequenzen, welche die Handlung vorantreiben, auch wenn diese natürlich nicht sonderlich umfangreich ist. Neben schön gemachter Grafik im Comiclook, gibt es sogar Sprachausgabe mit den Sprechern aus der damals laufenden Zeichentrickserie. Vor allem die Endbosse jedes Levels geizen nicht mit markigen Sprüchen.
Auch im Spiel selbst weiß die Grafik zu überzeugen und sieht sehr bunt und hübsch aus.
Die Musik ist recht dynamisch und passt zur Action. Die Soundeffekte sind dagegen eher unscheinbar.

Vor allem zu zweit macht Bucky O’Hare recht viel Spaß, aber auch im Einzelspieler weiß der Titel zu überzeugen. Es ist zwar sicher alles andere als revolutionär, aber einfach sehr gut inszeniert und gemacht – auch wenn der Schwierigkeitsgrad Spielhallentypisch nicht gerade niedrig ist.

Publisher: Konami
Developer: Konami
Erscheinungsjahr: 1991
Erschienen für: Arcade
Anzahl Spieler: 1-4
Schwierigkeitsgrad: Mittel-Hoch

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Grafik9/10  Spielspass
Sound7,5/10
8/10
Gameplay 8/10
Multiplayer 9/10

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Letzte Aktualisierung ( 13.11.2008 )
 
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