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Final Fight PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
21.10.2006

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Final Fight spielt in der fiktiven Stadt Metro City, in der Haggar der Bürgermeister ist. Seine Tochter Jessica wird von einer bösen Straßengang namens Mad Gear entführt. Haggar trommelt zwei seiner besten Freunde zusammen und macht sich auf zur Rettung.

Womit man sich sofort mitten im Spiel befindet. Final Fight ist ein klassisches Prügelspiel wie auch Double Dragon. Allerdings ist eben Final Fight das Spiel, welches quasi als Vorlage für alle späteren Spiele dieses Genres wurde. Man bewegt sich von links nach rechts und kloppt alles zusammen, was sich bewegt, was sich nicht bewegt, wird auch verprügelt, weil in einer Mülltonne könnte ja ein Gegenstand sein, der z.B. die Gesundheit erneuert. Waffen wie große Stahlrohre oder Messer findet man auch, diese kann man für einige Zeit einsetzen, dann verschwinden sie. Natürlich gibt es auch die obligatorischen Endgegner, die noch größer und schwerer zu besiegen sind.

Die drei wählbaren Charaktere unterscheiden sich recht deutlich. So ist Haggar der stärkste, aber auch langsamste und so recht anfällig für Angriffe, Guy ist recht schnell, aber nicht sonderlich stark und Cody ist die ausgewogene Mitte. Natürlich hat man so auch die Möglichkeit das Spiel zu zweit zu spielen, was den Spielspaß deutlich erhöht. Und Spaß macht Final Fight tatsächlich sehr viel, denn obwohl es nicht sonderlich abwechslungsreich ist oder viele Innovationen bietet, ist das Gameplay einfach nahezu perfekt und in diesem Genre wurde das Spiel meiner Meinung nach nur noch von Streets of Rage überboten.

Ursprünglich sollte Final Fight ein Nachfolger zu Street Fighter werden, das war ja ein ziemlicher Flop und so wollte man das ganz in einem neuen Gewand ausprobieren. Arbeitstitel waren da Street Fighter ’89 und Street Fighter – The Final Fight.

Was Final Fight auch sehr erlebenswert macht, sind die ganzen Gegner die Anspielungen auf die Rockwelt liefern. So gibt es Gegner, die Slash und Axl heißen und nicht nur ungefähr an die beiden Musiker von Guns n’ Roses angelehnt sind, Sodom und Poison sind nach den jeweiligen Bands benannt und Abigail nach dem Album von Mercyful Fate, wobei die Figur auch aussieht wie King Diamond.

Dazu gibt es noch 2 Transvestiten (einer heißt Poison…ob das nun absichtlich gemacht wurde?) als Gegner, die sogar für eine kleine Kontroverse sorgten. In der SNES Version wurden sie dann natürlich sofort rauszensiert. Am besten ist daher tatsächlich die Arcadefassung, denn auch die anderen Umsetzungen wie für den GBA oder das Mega CD wurden leicht editiert.

Grafisch war das Spiel zur damaligen Zeit recht überzeugend. So große Figuren sah man zuvor nur ganz selten. Auch wenn das Spiel eher etwas farbarm rüberkommt, sieht das Ganze sehr gut aus. Die Musik ist das typische Synthiegedudel, das ist auch der einzige größere Schwachpunkt an dem Spiel, denn das nervt sehr schnell. Soundeffekte sind die typischen Schlaggeräusche die recht übertrieben klingen und das Gegrunze der Gegner, wenn sie getroffen werden.

Final Fight ist ein Spiel, das auch heute noch überzeugen kann. Vor allem im 2 Spieler Modus macht das Ganze recht viel Spaß.

Publisher: Capcom
Developer: Capcom
Erscheinungsjahr: 1989
Erschienen für: Arcade, Amiga, Atari ST, C64, SNES, Mega CD, GBA, Sinclair Spectrum Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik8,5/10  Spielspass
Sound7/10
8/10
Gameplay 9/10
Multiplayer 8,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 19.09.2009 )
 
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