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In der Abteilung Spieleklassiker begeben wir uns in das Jahr 1981als Taito Qix veröffentlichte. Das Spiel erlangte zwar nie ganz den Klassikerstatus von Space Invaders, Pac-Man, Donkey Kong und anderen Arcadeklassikern, erhielt aber trotzdem ein paar Sequels, Portierungen auf praktisch alle Systeme dieser Welt und taucht auch sonst öfter mal auf, etwa als Minigame im Spiel Canis Canem Edit. Genauso gibt es zahllose Klone, darunter am bekanntesten sind wohl die erotischen Vertreter wie Gals Panic oder die Fantasia-Reihe. Das Spiel ist simpel: Es geht darum mindestens 75% eines Feldes einzufärben. Hat man das erreicht, ist der Level gewonnen. Natürlich wäre es enorm langweilig, wenn man es so spielen würde. Deshalb gibt es ein paar Feinde die dem Spieler das Leben schwer machen. Zum einen wäre da der Namensgeber Qix, ein Haufen farbiger Linien der wirr im Feld herumfliegt. Dazu kommen noch 2-4 Sparks die am äußeren Rand des Feldes herumflitzen, aber auch die Linien der neugebildeten Kästchen als Fahrtstrecke nutzen. Berührt man eines davon, verliert man ein Leben. Man selbst steuert ein kleines Symbol und fängt an eine Linie zu ziehen. Am Ende soll sich ein Kästchen bilden, etwa weil man an den Feldrand stößt oder an die Grenze eines zuvor gebildeten Kastens, dann färbt sich dieses ein. Das Spiel ist eben sehr simpel, aber durch das nicht vorherzusehende Verhalten der Feinde eben sehr spannend und herausfordernd. Herausfordernd wird es durch die Frage nach der Geschwindigkeit, mit der man das Symbol bewegt. Es gibt zwei Tasten: Langsam und Schnell. Das sollte selbsterklärend sein. Zieht man die Linie mit schneller Bewegung hat man natürlich größere Chancen dem Feind zu entkommen, aber man erhält natürlich wesentlich weniger Punkte, als wenn man mit langsamer Fahrt ein Kästchen erstellt. Ein Spielende gibt es nicht, das Spiel läuft so lang weiter, bis man alle Leben verloren hat und das einzige Ziel ist natürlich eine möglichst hohe Punktezahl. Technisch gibt es noch weniger zu sagen als zum eigentlichen Spiel. Grafisch ist Qix so simpel, das es wohl heutzutage schon fast als moderne Kunst durchgehen kann. Ein schwarzer Hintergrund, weiße Linien und eben die Charaktere. Qix selbst besteht aus mehrfarbigen Linien, das ist der größte Spezialeffekt den man sieht. Die eingefärbten Kästchen sind entweder Rot oder Blau und die Punkteanzeige ist gelb. Mehr gibt es nicht zu sehen, mehr gibt es nicht zu sagen. Selbst im Vergleich zu anderen Spielen aus dem Jahr 1981 sah Qix mehr als bescheiden aus. Musik gibt es gar keine und die Soundeffekte sind nervig. Allerdings zeigt das eben mal wieder, dass die technische Seite egal ist. Denn Qix macht Spaß, es ist herausfordernd und deshalb macht es wenig Unterschied, ob man nun diese Originalfassung spielt oder einen modernen Vertreter, denn für zwischendurch macht es bis heute Spaß. Publisher: Taito Developer: Taito Erscheinungsjahr: 1981 Erschienen für: Arcade und praktisch alle anderen Systeme Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Herausfordernd
| Grafik | 4/10 | | Spielspass | | Sound | 3/10 | 8,5/10 | | Gameplay | 8/10 |
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