Home arrow Spiele arrow Arcade arrow Revolution X 10 Februar 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Revolution X PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
26.02.2007

Image 

Man nehme einen Lightgunshooter, verpackt das Ganze in eine unglaublich trashige Story und stopft noch eine Rockband hinein. Fertig ist Revolution X.

 ine böse Organisation mit dem unglaublich ausgefallenen Namen New Order Nation -  und die wollen mal wieder die Welt erobern. Als erstes verbieten sie mal alle Filme, Videospiele und natürlich Musik. Dann entführen sie alle Menschen zwischen 13 und 30, veranstalten mit ihnen eine Party, die Gehirnwäschen als Überraschung bietet und angeführt werden sie von einer Lederdomina namens Helga.
Das darf natürlich nicht sein und 1-3 Helden wollen sie stoppen. Aber erstmal gehen sie zu einer Show von Aerosmith, die natürlich von den bösen Non-Soldaten unterbrochen wird. Aerosmith werden entführt, während der Spieler wohl zu uninteressant ist. Man findet dann Backstage den Raum von Steven Tyler, der ein Videoband gemacht hat. Scheinbar hat er schon lange vorher gewusst, was passieren wird. In einer Szene, die man gesehen haben muss, wirft Tyler einen Schlüssel aus dem Fernseher zum Spieler und sagt, die einzige Möglichkeit das ganze zu stoppen ist, das Auto zu finden.

 Das Spiel wird eigentlich erst dann so richtig trashig. Man kann auf eine Tropeninsel reisen, wo klischeehafte Medizinmänner in Riesenmasken mit Speeren werfen und grüne Totenköpfe rumfliegen. Im Pazifik wird man von den Power Rangers angegriffen und im mittleren Osten muss man einen Schulbus bekämpfen. Riesenkäfer dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Und wer nun meint, das ist alles, hat noch gar nichts gesehen, denn in einer unglaublich genialen Szene fliegt Joe Perry auf seiner Gitarre durch die Landschaft.

 Das Spiel ist zumindest verdammt lustig und während man sich über all die wunderlichen Gestalten amüsiert, die noch extra lustig aussehen, weil es digitalisierte Aufnahmen sind. Das heißt irgendwann bei der Produktion sind arme Menschen wirklich in diesen lächerlichen Kostümen rumgehüpft. Grafisch war das Ganze zur damaligen Zeit sicher recht beeindruckend, heute sieht die Pixelgrafik eher etwas ärmlich aus.

 Ansonsten hat das Spiel nicht sonderlich viel zu bieten. Es ist eben ein Lightgun-Shooter, also wird rumgeschossen, was die Waffe hergibt und der Bodycount steigt ins Unermessliche. Neben der normalen Waffe hat man noch als Spezialwaffe super gefährliche CDs. Was das Spiel von anderen Genrevertretern abhebt, ist die Möglichkeit den Weg zu wählen. Vor dem Club hat man z.B. die Möglichkeit zwischen links und rechts - oder direkt in den Club zu stürmen. Das bringt zumindest ein bisschen mehr Abwechslung ins Spiel.

 Heutzutage kann man wohl auch froh sein, dass man Revolution X am PC über Mame spielen kann, denn der Schwierigkeitsgrad ist immens hoch.

 Umgesetzt wurde das Spiel später dann auf diversen Konsolen und Acclaim hat das Spiel wirklich zerstört, vor allem die SNES und Mega Drive Fassungen sind unglaublich mies. Da sollte man sich lieber an die wesentlich unterhaltsamere Arcadefassung halten.


Publisher: Midway
Developer: Midway/Rage Software
rscheinungsjahr: 1994
Erschienen für: Arcade, SNES, Mega Drive, Saturn, Playstation, PC
Anzahl Spieler: 1-3
Schwierigkeitsgrad: Sehr hoch

ImageImage 

Grafik7,5/10  Spielspass
Sound9/10
7.5/10
Gameplay 7.5/10
Im Forum kommentieren
Letzte Aktualisierung ( 27.02.2007 )
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page