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Splatterhouse PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
12.05.2006

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Die Story könnte auch einem Horrorfilm entstammen: Rick ist mit seiner Freundin im Kino. Als sie nach Hause wollen, werden sie von einem schrecklichen Unwetter überrascht und fliehen einfach mal in ein fremdes Haus. Natürlich gehört dieses einem verrückten Professor, der zahlreiche Monster erschaffen hat. Als die beiden die Ungeheuer erblicken, ergreifen sie gleich die Flucht, aber Rick wird von etwas getroffen und verliert das Bewußtsein. Nach dem er wieder aufwacht ist, ist er voller Blut, hat eine Maske auf und seine Freundin ist weg. Rick ist immer noch in dem Haus und er macht sich jetzt auf die Suche nach ihr. Rick sieht mit der Maske aus, wie ein billiger Rip-off von Jason und das ganze Spiel ist auch stark von Horror- und Splatterfilmen wie Freitag der 13., Evil Dead oder Poltergeist inspiriert.

Auffällig ist der hohe Gewaltgrad. Die Spielhallenversion war in den USA das erste Spiel, das einen Parental Advisory Aufkleber bekam und in den meisten Arcades sowieso verbannt wurde. Damals war das sicher nicht ganz zu Unrecht. Das Spiel ist ein Sidescroller und man begegnet schon sehr vielen Gegnern, die man einfach nur schlagen und treten kann, aber ab und zu liegen auch Waffen auf dem Boden rum. Diese reichen von einem Holzstück über ein Beil bis hin zu einer Pumpgun. Die Animationen der Waffen sind klasse. Mit dem Holzstück werden die Gegner an die Wand geschleudert, wo sie zerplatzen. Mit dem Beil kann man sie in der Mitte durchhacken und mit der Pumpgun platzen die Gegner einfach in tausend Stücke. In Level 3 kommt das besonders gut, da rennen Hunde an und machen sich über die Einzelteile her. Bei jedem Level wartet ein Endgegner und diese sind sehr abwechslungsreich. Neben normalen Bossen wie dem Biggy Man, der gehäutet ist und eine Tüte auf dem Kopf hat, gibt es auch einen verzauberten Raum in dem man gegen die angreifenden Einrichtungsgegenstände kämpfen muss.

Grafisch sieht die Spielhallenfassung sehr gut aus. Es ist alles recht dunkel, aber detailreich und die Splatterszenen sind wirklich gut in Szene gesetzt. Die Musik fällt irgendwie gar nicht auf. Sie ist zwar da, aber man nimmt sie nicht wirklich wahr, ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir ist das ganz recht, denn so nervt sie wenigstens nicht. Die Soundeffekte sind gut und passen zum Splatterthema

Es gibt auch eine Umsetzung für die PC Engine/Turbo Grafx 16. Diese ist zwar in Sachen Grafik und Gewalt etwas abgespeckt, aber immer noch sehr gut. Es gibt noch zwei Nachfolger auf dem Mega Drive. Teil 2 führt dabei die Story weiter, man sollte sich den also auch mal ansehen.

Insgesamt kann ich nur sagen, das Splatterhouse ein sehr unterhaltsames Spiel ist, das solide, aber nicht übermäßig genial ist. Aufgrund des Splatters aber trotzdem ein Spaß für die ganze Familie

 

Publisher: Namco

Developer: Namco

Erscheinungsjahr: 1988

Erschienen für: Arcade, PC Engine

Anzahl Spieler: 1

Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik7,5/10  Spielspass
Sound7/10
7.5/10
Gameplay 8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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