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Sunset Riders ist ein Sidescroller im Western Ambiente. Eine richtige Story gibt es nicht. Es gibt 4 Cowboys, die scheinbar Kopfgeldjäger sind. Bei Spielstart kann man sich einen davon aussuchen, 2 haben Pistolen und die anderen beiden Gewehre, nur darin und in ihrem Aussehen unterscheiden sie sich voneinander. Charakterwerte gibt es nicht. Man startet nun von Level zu Level auf der Jagd nach gesuchten Outlaws, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Die Level sind abwechslungsreich gehalten, so ist man anfangs in einer Stadt unterwegs, später reitet man auf einem Pferd oder es geht in die Berge, wo man auch von Indianern angegriffen wird. Neben zahlreichen Gegnern findet man Power-Ups, die man z.B. in der Stadt kriegt, wenn man in die Saloons geht. Diese sorgen dafür, dass man eine zweite Waffe bekommt und natürlich, dass sie durchschlagkräftiger werden. Damit das nicht zu langweilig wird, gibt es auch immer wieder gescriptete Szenen, so rennt eine Büffelherde auf den Spieler zu und man muss auf sie springen und dann aufpassen das man nicht mitgerissen wird. Auch gibt es einige lustige Szenen, nach dem Saloonaufenthalt kommt der Cowboy erstmal mit einer Flasche Whiskey raus oder wenn er auf eine rum liegende Heugabel tritt, knallt ihm die mitten ins Gesicht. Konami hat wirklich viel getan, um den Spieler zu unterhalten. Die Endbosse sind meistens erstmal von Fässern oder Kisten geschützt, so dass man erstmal diese beseitigen muss um den Boss zu erwischen. Damit es nicht zu einfach wird, tauchen natürlich zusätzlich noch normale Gegner auf. Zwischen den Levels gibt es ab und an eine Bonusrunde. Dort tauchen recht schnell Gegner in acht verschiedenen Richtungen auf. Man muss nun so schnell wie möglich das Fadenkreuz in die entsprechende Richtung drücken und schießen. Das Ganze wird natürlich immer schneller und jede Bonusrunde ist schwerer als die vorhergehende. In der Spielhallenfassung können je nach Version entweder maximal 2 oder sogar bis zu 4 Personen gleichzeitig spielen. Das wird dann zwar etwas eng, aber es klappt sogar erstaunlich gut. Grafisch präsentiert sich das Spiel sehr bunt und extrem detailreich. Es ist alles im Comicstil gehalten. Auf dem Bildschirm ist immer was los und die Stadt wirkt z.B. durch aufgeschreckt herum rennende Hühner sehr lebendig. Insgesamt ist Sunset Riders wohl eines der schönsten Automatenspiele der frühen 90er. Eine ebenso bunte und hübsche Grafik gab es wohl nur noch in Bucky O’Hare zu bestaunen. Die Musik ist typischer Westernsound elektronischer Natur, passt zu den jeweiligen Leveln und unterstützt das gute Flair. Die Effekte sind auch recht gut gelungen. Sprachausgabe gibt es noch bei den Bossen. Am Anfang und wenn sie sterben sagen sie noch ihre Sprüche auf. Die Steuerung ist schön simpel. Eine Taste zum schießen, eine zum springen. Mehr braucht man nicht. Umgesetzt wurde das Spiel auf 2 Konsolen: Dem Mega Drive und dem SNES, wobei es auf dem Mega Drive nur noch 2 wählbare Charaktere gibt. Die SNES Fassung hat zwar alle 4 Cowboys, aber nintendotypisch ist das Spiel zensiert, so wird hier z.B. kein Whiskey getrunken. Grafisch können beide Versionen zu keiner Zeit mit der Arcadefassung mithalten. Insgesamt ist Sunset Riders ein sehr unterhaltsames Spiel, das vor allem im Multi Player großen Spaß macht Publisher: Konami Developer: Konami Erschienungsjahr: 1991 Erschienen für: Arcade, Mega Drive, SNES Anzahl Spieler: 1-4 Schwierigkeitsgrad: Mittel
 
| Grafik | 8,5/10 | | Spielspass | | Sound | 8/10 | 8,5/10 | | Gameplay | 9/10 | | Multiplayer | 8,5/10 |
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