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TOTO Biographie & Discographie PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
24.01.2008

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Offizielle Webseite

Toto wird gern wie eine Art Supergroup behandelt. Also Musiker die aus anderen Bands kommen oder etablierte Studiomusiker, die dann mit glatter Popmusik die Charts stürmen. In diesem Falle stimmt das ganze aber nicht so wirklich. Denn auch wenn z.B. David Paich und Jeff Porcaro in den 70ern als Sessionmusiker Erfolg hatten und mit Gruppen wie Pink Floyd, Steely Dan, Sonny & Cher und natürlich Boz Scaggs zusammenarbeiteten ging die Gründung von Toto zurück auf ihre Highschool, wo die beiden zusammen mit Steve Lukather und Jeffs Bruder Steve eine Band hatten. 1976 entschieden sich die vier dass sie es mit einer eigenen Band versuchen könnten. 1977 wurde das ganze dann Realität, man holte David Hungate als Bassisten hinzu, diesen kannten sie ebenfalls von der Arbeit für Boz Scaggs und Bobby Kimball, der zuvor mit der Band S.S. Fools ein Album veröffentlicht hat.

Viele Spekulationen gibt es über den Namen. Die Band ist ja immer mal wieder bekannt dafür, die Medien ein wenig zu verarschen und als die Band sich Toto nannte, wurde schon eben mal behauptet, der Name ginge auf Bobby Kimball zurück, da dieser eigentlich Robert Totoeaux hieße. Das stimmt natürlich nicht. Die wirkliche Geschichte ist eher, dass die Band erstmal einen einfachen Namen für das erste Demotape suchte. Da Jeff Porcaro den Film Wizard of Oz sah und dort der Hund Toto vorkam, schlug er diesen vor. Er war immerhin einfach zu merken. Scheinbar gefiel auch ihrem Plattenlabel Columbia Records der Name und so blieben sie dabei.
Dabei ist Toto auch ein Wort mit vielen Bedeutungen. So wird der Begriff hierzulande für eine Sportwette verwendet. In Japan heißt der größte Toilettenhersteller so und das brachte der Band im Land der aufgehenden Sonne sicher einiges an Spott bei. In Afrika, vor allem in Nigeria ist Toto gar ein Slangbegriff für die Vagina und im lateinischen bedeutet es „ „allumfassend“ was immerhin zutrifft, da sich die Band erst gar nicht auf einen Musikstil beschränken wollte.

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Lineup 1977 - 1982:
Bobby Kimball – Gesang
David Paich – Keyboard & Gesang
Jeff Porcaro – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Steve Porcaro – Keyboard, Synthesizer & Gesang
David Hungate - Bass

Alben:
Toto (1978)             
Hydra (1979)
Turn Back (1981)   
IV (1982)

Bootlegbericht: Toto live at Budokan 1982

Das erste Album, das sie selbst produzierten, erwies sich gleich als großer Erfolg. In den USA erreichte es Platz 9, in Großbritannien Platz 37 und in Deutschland gar den 8. Rang. Angeführt wurde der große Erfolg vor allem von der Hitsingle Hold the Line (USA: Platz 5, Großbritannien Platz 14, Deutschland Platz 23), wogegen die beiden weiteren Singles I’ll supply the Love (USA: 45) und Georgy Porgy (USA 48) nicht ganz so erfolgreich waren. Als beste neue Band war man 1979 für den Grammy nominiert, verlor aber gegen die kurzlebige Gruppe „A Taste of Honey“. Das Debütalbum erreichte in den USA Doppelplatinstatus.

1979, nach einer längeren Welttournee, veröffentlichte man das Nachfolgealbum Hydra. Der bekannteste Song hierbei war 99, welcher auf dem George Lucas Kultfilm THX 1138 basiert. In den USA erreichte man mit dieser Single Platz 26, in Deutschland 38. Das Album erreichte Platz 37 und wurde mit Gold ausgezeichnet. Steve Lukather bezeichnete den Song 99 später als seinen persönlichen Hasssong, was der Grund ist, warum es nicht mehr bei Konzerten gespielt wird. Obwohl als weitere Single St. George and the Dragon veröffentlicht wurde, produzierte die Band für den Song Hydra ein konzeptuelles Video. Aber weder dieser Song noch die dritte Single All us Boys waren erfolgreich.

1981 versuchte man dann mit dem Album Turn Back in eine gänzlich andere Richtung zu gehen. Arena Rock stand auf dem Programm und die Gitarren wurden deutlich in den Vordergrund geschoben. Zum ersten Mal arbeitete man auch mit einem Produzenten (Geoff Workman) zusammen. Das Album wurde von Kritikern in der Luft zerrissen und verkaufte sich auch nicht sonderlich gut. Die höchste Platzierung war in Deutschland Platz 39 und Platz 41 in den USA. Die einzige veröffentlichte Single war Goodbye Elenore, welche es nicht in die Charts schaffte. Der schlechte Erfolg liegt wohl auch in erster Linie an der extrem schlechten Produktion.So entschied sich die Band wieder allein ans Werk zu gehen. Das vierte Album stand an und da der Druck vom Plattenlabel durch die beiden kaum erfolgreichen Alben sehr groß war, musste etwas Besonderes her. Nachdem Hydra und Turn Back also eher experimentell ausfiel, ging man wieder zurück zum ursprünglichen Sound. Das schlicht mit IV betitelte Album erschien am 8. April 1982 und wurde sofort zum Erfolg durch die Single Rosanna (USA: 2, UK: 12, D: 24). Das Album erreichte Platz 4 sowohl in den USA als auch Großbritannien und Platz 12 in Deutschland. Make Believe, die zweite Single enttäuschte mit Platz 30 zwar etwas, dafür schlug Africa 1983 richtig ein. Bis heute ist es die einzige Single der Band, welche auf Platz 1 in den USA (UK: 3, Deutschland: 14) kam.
Bei den Grammy Awards holten sich Toto insgesamt 6 Awards, darunter Album of the Year, Record of the Year, Producer of the Year.
Nebenbei arbeiteten Toto auch weiterhin als Sessionmusiker. Steve Lukather gewann so noch einen Grammy in der Kategorie Best Rhythm & Blues zusammen mit Jay Graydon und Bill Champlin für Turn your Love Around.
1982 arbeiteten David Paich, Steve Lukather, Jeff und Steve Porcaro auch an Michael Jacksons Album Thriller. So wurde der Song Human Nature z.B. von Steve Porcaro geschrieben und praktisch ist der Song nichts anderes als Toto mit Jackson als Sänger.

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Schon vor der Veröffentlichung des vierten Albums aber gab es Probleme. David Hungate hatte keine Lust mehr auf die exzessiven Tourneen und wollte lieber Zeit mit seiner Familie verbringen. So verließ er die Band, als neuer Bassist kam Mike Porcaro, Bruder von Jeff und Steve, hinzu.
Auch Sänger Bobby Kimball verließ die Band, allerdings wohl eher unfreiwillig, aufgrund persönlicher Differenzen mit den Musikern und Alkohol- und Drogenproblemen. Als neuen Sänger konnte man Dennis „Fergie“ Frederiksen von der Band LeRoux gewinnen.

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Lineup 1983 – 1984:
Fergie Frederiksen – Gesang
David Paich – Keyboard & Gesang
Jeff Porcaro – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Steve Porcaro – Keyboard, Synthesizer & Gesang
Mike Porcaro – Bass

Alben:
Dune (1984)
Isolation (1984)

Mit dieser Besetzung wurden lediglich zwei Alben eingespielt. Schon während der Produktion des vierten Albums, schlug David Paich einen Filmsoundtrack zu machen und man wurde für die Verfilmung von Frank Herberts Dune gewonnen.
Gleichzeitig arbeitete man auch an einem neuen Album, welches im November 1984 erschien: Isolation.
Trotz des anhaltenden Erfolges von Toto IV war diesem Album aber kein großer Erfolg beschert. Platz 42 in den USA, Platz 67 in Großbritannien, lediglich in Deutschland war man erfolgreich: Platz 15. Wohl ein Grund war die schlechte Wahl der Singles durch das Label. Stranger in Town (USA: 30), Angel don’t cry und Holyanna (USA: 71) waren alle kein großer Erfolg und man hätte sich wohl eher für Songs wie Isolation oder Endless entscheiden sollen. Trotzdem erreichte das Album immerhin Goldstatus.
Am Ende der Tour trennte man sich wieder von Frederiksen, es passte wohl nicht zwischen den Musikern und wie Steve Lukather später erklärte, ist Frederiksen auf der Bühne zwar ein toller Sänger, hat aber große Probleme im Studio.

Für die Olympischen Spiele 1984 nahm man auch ein Instrumentalstück namens Moodido auf, welches bei den Boxkämpfen gespielt wurde.

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Lineup 1985 – 1988:
Joseph Williams – Gesang
David Paich – Keyboard & Gesang
Jeff Porcaro – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Steve Porcaro – Keyboard, Synthesizer & Gesang
Mike Porcaro – Bass

Alben:

Fahrenheit (1986)
The Seventh One (1988)

Der neue Sänger wurde Joseph William, Sohn des berühmten Filmkomponisten John Williams (Star Wars, Indiana Jones)
Am Album Fahrenheit arbeitete man schon mit Frederiksen zusammen, deshalb ist er beim Song Could this be Love noch im Background zu hören, ein ähnlicher Fall wie bei Isolation wo Bobby Kimball noch am Song Lion mitarbeitete. Zusätzlich holte man sich zum ersten Mal einige Gastmusiker ins Studio, darunter Don Henley (Eagles), Michael McDonald (Doobie Brothes) und Jazzlegende Miles Davis. Trotzdem gab es auch hier wieder keinen großen Erfolg. Platz 40 in den USA, 99 in Großbritannien und 24 in Deutschland. Der Druck des Labels wurde langsam wieder größer, auch wenn man mit I’ll be over you zumindest eine erfolgreiche Single hatte (Platz 11 in den USA)

Nach der Welttournee verkündete Steve Porcaro dass er die Band verlassen werde. Einerseits weil er nun Soundtracks für Filme und Serien produzieren wollte. Trotzdem arbeitet er bis heute noch als Gastmusiker im Studio mit und war auch beim siebten Album mit dabei.
Jenes erschien 1988 und so langsam erkennt man das Schema: Auf ein Erfolgsalbum kommen zwei experimentelle, dann besinnt man sich wieder auf die Stärken. The Seventh One gilt heute als einer der Klassiker der Band, das es nicht erfolgreich war, lag in erster Linie wieder am Plattenlabel. Mittlerweile gehörte Columbia zu Sony und in den USA wurde Tommy Mottola neuer Chef. Er hasste Rockbands (Er wollte eher Popsängerinnen wie Mariah Carey in den Charts sehen), was auch andere Bands wie Journey zu spüren bekamen. Für Toto bedeutete es in erster Linie dass sie kaum Geld oder Platz für Werbung kriegten und unter enormen Druck standen. So erreichte das Album nur Platz 67 in den USA und die Single Pamela war die letzte, welche noch in die Charts kam (22). In Deutschland kam das Album immerhin auf Platz 10.
Nach der Seventh One Welttour gab es wieder mal Probleme mit dem Sänger. Auch Joseph Williams verfiel den Drogen und seine Performance auf der Bühne wurde immer schlechter. So entschloss man sich von ihm zu trennen. Im Jahr 1989 wollte man eine Reunion mit Bobby Kimball starten, nahm sogar einen Song (Goin’ Home) auf. Aber Columbia Records hatte andere Pläne…

Lineup 1990:
Jean-Michel Byeon – Gesang
David Paich – Keyboard & Gesang
Jeff Porcaro – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Mike Porcaro – Bass

Alben:
Past to Present 1977 – 1990 (1990)
Past to Present 1977 - 1990 (Compilation DVD/VHS)
Toto Live (1990) (Live Video)

Das Plattenlabel zwang die Band nämlich den Südafrikaner Jean-Michel Byron zu verpflichten, den sie so bekannter machen wollten, damit er später eine Solokarriere starten kann. Man nahm erstmal vier Songs für das Best of Pas to Present auf und startete eine kurze Welttour, genannt Planet Earth.Bei dieser zeigte sich sehr deutlich, dass Byron so absolut gar nicht in die Band passte, wirkte er ja mehr wie eine schlechte Kopie von Michael Jackson. Kurzerhand warf man ihn raus.
Zusätzlich zum Best of Album erschien auch ein Video, welches einige (aber nicht alle) Musikvideos der Band bis 1990 beeinhaltet.

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Lineup 1991 – 1992:
David Paich – Keyboard & Gesang
Jeff Porcaro – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Mike Porcaro – Bass

Alben:
Kingdom of Desire (1992)

Zum Quartett geschrumpft machte man weiter ohne sich einen neuen Sänger zu suchen. In dieser Zeit entwickelte sich Steve Lukather so langsam zum neuen Kopf der Band, was sich auch bei ihrem neuesten Album zeigt, denn hier singt er selbst alle Songs. Kingdom of Desire kam überraschend bei vielen Kritikern gut an, was wohl am neuen Sound lag, der überraschend hart rockend daher kam und ein wenig an frühen 70er Hardrock der Marke Deep Purple erinnerte. Ein niedlicher Begriff der als Genre für dieses Album genutzt wurde, ist gar „Neo-Progressive Rock“. Ein großer Charterfolg war das Album nur in Europa, wo die Band neben Asien in den 90ern die meisten Erfolge feierte.  Es erreichte Platz 18 in Deutschland. Alle Singles dagegen erwiesen sich als Flop.

Kurz nach Fertigstellung des Albums verstarb dann überraschend Jeff Porcaro durch eine allergische Reaktion auf ein Pestizid. Die Band wollte aber nicht aufhören und fand in Simon Phillips einen Ersatzmann. Steve Lukather kann ihn von diversen Studioarbeiten und dem Karuizawa Konzert 1986.

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Lineup 1993 – 1996
David Paich – Keyboard & Gesang
Simon Phillips – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Mike Porcaro – Bass

Alben:
Absolutely Live (1993) (Livealbum)
Tambu (1995)

1993 erschien das erste Livealbum in Form von Absolutely Live. Das einzige Livematerial, welches man von Toto vorher offiziell bekam, war ein Video der Planet Earth Tour. Danach machte die Band erstmal eine längere Pause bis sie 1994 an der Night of the Proms teilnahmen.
1995 wurde dann Tambu veröffentlicht. Wieder änderte man den Sound hin zu mehr akustischen Instrumenten und begab sich ein wenig in die R&B Ecke. Jenny Douglas-McRae und John James, welche seit 1990 als Tourmitglieder dabei waren, traten auch bei diesem Album auf, so ist der Song Blackeye (Bonussong für Japan), das einzige Lied von Toto, wo eine Frau Lead singt. Charttechnisch war auch dieses Album nicht sonderlich erfolgreich:  Platz 36 in Deutschland. Die Single I will Remember erreichte Platz 82.

Alben:
Toto XX (1998) (Compilation)

1997 feierte man dann das 20jährige Jubiläum mit einer großen Tour, bei der auch Joseph Williams, Steve Porcaro und Bobby Kimball dabei waren. Man veröffentlichte XX, ein Album das aus unveröffentlichten Songs bestand und verkündete kurz darauf die Reunion mit Kimball. Goin’ Home wurde als Single veröffentlichte, in Deutschland kam man damit auf Platz 99.

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Lineup 1999 – 2003:
David Paich – Keyboard & Gesang
Simon Phillips – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Mike Porcaro – Bass
Bobby Kimball – Gesang

Alben:
Mindfields (1999)
Livefields (1999) (Livealbum)
Trough the Looking Glass (2002)
Live in Amsterdam (2003) (Livealbum)
Live in Amsterdam (2003) (Live DVD)

Mit Kimball zurück an Bord veröffentlichte man 1999 das erste neue Studioalbum seit 4 Jahren. Mindfields war auch eine Rückkehr in die amerikanischen Charts, wo man Platz 22 erreichte. In Deutschland kam man gar auf Platz 14. Die Singles dagegen waren abermals nicht erfolgreich, obwohl man für den Song Melanie sogar mal wieder ein Video produzierte.
Die Mindfields Tour stand an und man veröffentlichte mit Livefields ein Livealbum. Man wollte auch eine DVD veröffentlichen, die Aufnahmen von einem Konzert in Yokohama erwiesen sich allerdings als zu schlecht. Man war bis 2001 auf Tour.

2002 stand das 25jährige Jubiläum an. Anstatt aber ein neues Album zu produzieren, machte man ein Coveralbum. Songs von Bob Marley, Steely Dan oder Elton John wurden gewählt. Obwohl das neue Label der Band, Emi, sogar recht viel Werbung machte, war das Album abermals nicht wirklich erfolgreich (Platz 22 in Deutschland), auch die beiden Singles (Could you be Loved und While my Guitar gently wheeps) waren nicht erfolgreich.
Die Tour zum 25jährigen Jubiläum dagegen war ein recht großer Erfolg und so veröffentlichte man ein neues Livealbum und endlich auch eine DVD von einem Konzert in Amsterdam.

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Lineup 2003 - :
David Paich – Keyboard & Gesang
Simon Phillips – Schlagzeug
Steve Lukather – Gitarre & Gesang
Mike Porcaro – Bass
Bobby Kimball – Gesang
Greg Phillinganes – Keyboard, Gesang

Alben:
Falling in Between (2006)
Falling in Beetween Live (2007) (Livealbum)
Falling in Between Live (2007) (Live DVD)

An Besetzungswechsel ist man bei Toto ja schon gewohnt. Dieses Mal verlies niemand die Band, aber David Paich hatte kein Interesse mehr mit auf Touren zu gehen. So holte man sich Greg Phillinganes, auch ein recht bekannter Session- und Livemusiker (Eric Clapton, Michael Jackson, Paul McCartney) und machte ihn zum festen Mitglied.

Falling in Between wurde Anfang 2006 veröffentlichte und da mittlerweile fast das 30jährige Jubiläum anstand, holte man auch gleich wieder Joseph Williams und Steve Porcaro zurück ins Studio. Auch andere nahmhafte Musiker kamen für Gastauftritte ins Studio. Darunter Ian Anderson von Jethro Tull, Tom Scott und die gesamte Hornsektion der Band Chicago. In Deutschland erreichte man mit diesem von vielen Kritikern gelobten Album Platz 13.
Ende 2007 folgte das Livealbum und für Anfang 2008 wird die DVD erwartet. Auf dieser Tour wurde Mike Porcaro, der wegen einer Krankheit nicht auftreten konnte durch Leland Sklar ersetzt.

Am 5. Juni 2008 kündigte Steve Lukather seinen Ausstieg an und damit verbunden war auch die sofortige Auflösung der Band. Das letzte Konzert der Band fand am 5. April 2008 in Seoul statt.

2009 wurde die Band in die Musicians Hall of Fame aufgenommen. Steve Lukather, David Paich, Steve Porcaro und David Hungate waren live dabei und spielten natürlich einige Songs. 

Wie das immer so ist mit Bands die von der Auflösung reden: Nichts ist auf Dauer. Bei einigen Bands dauert es jahrzehnte bis zur Reunion (z.B. Led Zeppelin) während es bei anderen recht schnell geht. TOTO ist so ein Beispiel. Nachdem nach jahrelanger Spekulation die Katze aus dem Sack gelassen wurde und Mike Porcaro doch mehr als eine "Handverletzung" hat, nämlich Amyotrope Lateralsklerose (aka ALS aka Lou Gehrig's Disease) kam es zu einer Reunion um mit einer kleinen Tour durch Europa Geld für Mike und dessen Familie zu sammeln.
Das 2010er Lineup von Toto bestand aus
Steve Lukather - Gitarre, Gesang
Joseph Williams - Gesang
David Paich - Keyboards, Gesang
Steve Porcaro - Keyboards, Synthesizer
Simon Phillips - Schlagzeug
Nathan East - Bass
Jory Steinberg - Gesang
Mabvuto Carpenter - Gesang
Deutschland, Niederlande, Schweiz, Dänemark waren einige der Schauplätze wo es Konzerte der Band gab.
Am 20. Juli trat man in der KB Hallen in Kopenhagen, Dänemark auf. Dieses Konzert würde aufgenommen, die DVD wird 2011 veröffentlicht. 

 

Compilations:

Legend (1997)
Hold the Line: The Very Best of Toto (2001)
Greatest Hits…and More (2002)
Greatest Hits Live…and more (DVD) (2002)
Essential

Greatest Hits Live...and More die DVD, ist eine Wiederveröffentlichung des Toto Live Videos von 1990. Allerdings wurde das Konzert auf 60 Minuten runtergekürzt. Als Bonus gibt es ein Behind the Scenes Video von 1995 rund um Tambu und ein Interview der Band von 1988


Soloalben:

Natürlich sind die einzelnen Mitglieder von Toto des Öfteren auch mal Solo unterwegs:

Steve Lukather:
Lukather (1989)
Candyman (1994)
Luke (1997)
No Substitutions (2001) (mit Larry Carlton)
SantaMental (2003)
El Grupo Live (2005) (Livealbum)
Ever Changing Times (2008)
All's well that ends well (2010)

Bobby Kimball:
Rise Up (1994)
All I ever needed (2000)

Joseph Williams:
Joseph Williams (1982)
I am Alive (1996)
3 (1997)
Early Years (1999)
Vertigo (2003)
Two of us (2006)
Vertigo 2 (2006)
Smile & Tears (2007)
This Fall (2008)

Greg Phillinganes:
Significant Gains (1981)
Pulse (1984)

Simon Phillips:
Protocol (1988)
Force Majeure (1992)
Symbiosis (1995)
Another Lifetime (1997)
Out of the Blue (1999)
Vantage Point (2000) (mit Jeff Babko)

Jean-Michel Byron:

Byron (1991)

Letzte Aktualisierung ( 19.08.2010 )
 
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