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Die hungrigen Frösche PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
26.02.2007

Anfang der 80er gab es schon einige obskure Spiele und man bekommt fast den Eindruck, die Entwickler wollten sich in Sachen Abgedrehtheit gegenseitig überbieten. Wo heute eben nur noch die Standardgenres platt getrampelt werden, hat man früher auch mal etwas anderes ausprobiert. Auch wenn man dabei schon mal über jegliche Geschmacksgrenzen trat (man denke an Custers Revenge) oder einfach nur Mist produziert hat (E.T.).

 Und hier hat man nun die hungrigen Frösche. Zumindest ist der Titel ja schon mal witzig und quakende Frösche sind auch lustig. Die Frösche in diesem Spiel sitzen natürlich faul im Teich rum, auf schwarzen Dingern. Das sollen wohl Holzstämme sein oder komische Riesenblätter. Wer weiß das schon. Auch das hellgrüne Wasser sieht mehr danach aus, als würde dieser Tümpel in der Nähe eines Atomkraftwerks liegen. Die Frösche sind natürlich auch grün. Zwei Stück, der eine etwas heller, der andere etwas dunkler. Also kann man auch zu zweit an die froschige Sache gehen.

 Die Aufgabe ist es natürlich nun, Fliegen zu schnappen. Dazu hüpft man mit seinem Frosch von einem Schwarzdings aufs andere und kann die Zunge auf Knopfdruck ausfahren. Schnappt man eine Fliege kriegt man 2 Punkte. Natürlich spielt man gegen die Zeit, diese wird durch den Himmel angezeigt, der sich von Tag zu Nacht ändert, auch wenn ich noch nie einen lila Himmel gesehen hab…muss wohl doch irgendwo in Tschernobyl spielen das Ganze.
Am Ende hat natürlich derjenige gewonnen, der die meisten Punkte hat. Verschiedene Levels oder Schwierigkeitsgrade gibt es nicht.

 Technisch wird das ganze nun interessant. Denn natürlich ist dieses Spiel keine deutsche Entwicklung. Der Internationale Titel ist Frogs and Flies und diese englische Fassung sieht gänzlich anders aus. Während man bei der „deutschen“ Fassung einige merkwürdige Farben zu sehen bekommt, stimmen diese in der Internationalen. Das Wasser ist schön Blau, die Frösche sitzen auf großen, grünen Blättern, der Himmel ist hellblau und im Hintergrund gibt es wesentlich mehr Vegetation.
Auch beim Sound gibt es Unterschiede. Die hungrigen Frösche geben lediglich einen Ton beim Springen ab. Frogs and Flies dagegen bietet eine Vielzahl an Soundeffekten, sogar die Fliegen machen Geräusche.
Es ist schon recht merkwürdig, wie ein Spiel zwei derartig unterschiedliche Fassungen bekommen konnte.

 Das Hauptproblem von den Fröschen ist die mangelnde Abwechslung und deshalb ist das Ganze vielleicht für 5 Minuten lustig, danach wird man es aber wohl nicht mehr spielen.


Publisher: Atari
Developer: Suntek Software
Erscheinungsjahr: 1982
Erschienen für: Atari VCS 2600
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Grafik6,5/10  Spielspass
Sound4/10
4/10
Gameplay 3/10
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Letzte Aktualisierung ( 27.02.2007 )
 
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