Home arrow Bücher arrow D. Gemmell - Des dunklen Ritters Heldenlied 11 Februar 2012  
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D. Gemmell - Des dunklen Ritters Heldenlied PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.09.2006

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David Gemmell goes Robin Hood. So könnte man dieses Buch am einfachsten beschreiben. Mal wieder geht es um einen unfreiwilligen Held: Jarek Mace. Er ist ein Dieb und besonders an Frauen interessiert, dabei geht es ihm weniger um wahre Liebe, als viel mehr seine Lust auszuleben, was ihn häufiger in unangenehme Situationen bringt, wenn die Männer der Frauen ihn dabei erwischen. Durch so einen Zwischenfall lernt er den Barden und Zauberer Owen Odel kennen. Die zwei bilden ein anfangs unfreiwilliges Team, das später aber gerade zu unzertrennlich wird. Zu dieser Truppe gesellen sich dann noch einige weitere Leute wie der Riese Piercollo und der Kämpfer Wulf. Sie leben ausgerechnet in dem Land, in dem die Horden der Angostiner einfallen. Deren Anführer will nicht nur Plündern und Erobern, sondern auch die Schädel der Vampirkönige finden um diese wieder zum Leben zu erwecken und zu seinen Sklaven zu machen.

Des dunklen Ritters Heldenlied ist mal kein Buch aus der Drenai Saga, sondern ein allein stehender Titel (Eine indirekte Verknüpfung lässt sich lediglich zum Buch Ritter dunklen Rufes herstellen). Eigentlich schade, denn Jarek Mace, der Morgenstern, hätte durchaus genauso viel Potential zum Serienhelden gehabt wie Waylander oder Druss. Anfangs wirkt er zwar etwas unsympathisch, weil er eben ein Dieb ist und nur auf sein eigenes Wohl aus ist, aber später wandelt er sich recht extrem und wird fast der perfekte Held.

Erzählt wird das Buch aus der Ich-Perspektive und in der Vergangenheit, nämlich von Owen Odel persönlich. So gibt es immer wieder Kommentare wie „Ich wusste nicht, was mich damals zu dieser Tat bewegte“, das ist auf jeden Fall mal ein erfrischender Erzählstil und hebt sich schon dadurch von den anderen Büchern Gemmells ab. Owen Odel trägt auch für einige lustige Momente bei. Anfangs ist er ein naiver Angsthase, mit einigen merkwürdigen Prinzipien und gerät so immer wieder in einige witzigen Szenen. Aber auch er verändert sich auf dieser Reise ziemlich.

Das Buch ist trotzdem nicht frei von Kritik. Robin Hood meets Dracula featuring Hexen und Zauberer ist schon fast zu viel des Guten und gerade am Ende wird das Ganze recht hektisch erzählt und man hat den Eindruck dem Autor gingen die Seiten aus. Insgesamt ist es aber ein weiteres unterhaltsames Buch, mit einem interessanten Helden.

Titel: Des dunklen Ritters Heldenlied
Autor: David Gemmell
Übersetzer: Dietmar Schmidt
Verlag: Bastei
Originaltitel: Morningstar
Erscheinungsjahr: 1992
Seitenanzahl: 395

Bewertung
8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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