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D. Gemmell - Die Legende PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.09.2006

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Das Reich der Drenai ist vom Krieg mit den Nadier zerfressen. Sie stehen schon vor Dros Delnoch, der mächtigen Festung und letzten Hoffnung der Drenai. Würde diese Festung den Angriffen lang genug widerstehen können, bestünde noch Hoffnung, den Krieg zu gewinnen. Aber so einfach ist das nicht, den Drenai fehlt es an Männern. Die letzte Rettung ist Druss die Legende. Dieser ist mittlerweile alt und lebt zurückgezogenen in den Bergen, kann er so noch wirklich helfen?

Die Legende ist das erste Buch von David Gemmell und auch der Beginn der Drenai Saga. Geschrieben hat er die Geschichte tatsächlich schon 1976, als er im Krankenhaus lag, veröffentlicht und überarbeitet gelangte sie 1984 in den Handel und ist bis heute das wohl bekannteste und beliebteste Buch Gemmells. Es war auch für mich das erste Buch, das ich von Gemmell gelesen habe. Ich hatte es mir nur aus Zufall gekauft und dann gleich am ersten Tag fast komplett durchgelesen.

Erzählt werden dabei die Geschichten zweier Charaktere: Druss, der alternde Held (betrachtet man das Buchcover, könnte man meinen er verdient sein Geld jetzt als Double von Sean Connery), der schon hunderte Schlachten überlebt hat und sich selbst darüber wohl am meisten wundert und Regnakt, von allen nur Rek genannt. Dieser hat keine Lust mehr, sein Leben für Kriege zu riskieren. Was er aber nicht weiß, ist, dass er ein Berserker ist und damit fürs Kämpfen geschaffen, und dann verliebt er sich auch noch in Virae, der Tochter des Earls von Dros Delnoch. Durch diese Liebe zieht es ihn zu dieser Festung hin und wieder zurück in den Krieg.

Erwarten darf man bei diesem Buch keine Fantasy im Stile von Herr der Ringe, hier geht es eher zu wie bei Conan. Eine Fantasywelt, die sehr stark an das reale Mittelalter angelehnt ist. Als Männer das taten, was sie für richtig hielten und womit sie am meisten Profit machen konnten und wo Kämpfe an der Tagesordnung waren. Der Gewaltgrad ist dabei auch schön hoch, fliegt einem Bandit ein Pfeil ins Auge und es spritzt viel Blut, wird das auch so geschrieben und nicht einfach nur „Ein Pfeil traf ihn und er fiel um“. Gerade das zeichnet Gemmell aus: Er legt viel Wert darauf, seinen Figuren eine Persönlichkeit zu verleihen und sie nicht zu 08/15 Abziehbildern zu machen und Kämpfe und Kriege stehen in der ersten Reihe. Diese werden zelebriert und das so ausführlich wie möglich. Das mag sicher nicht jedermanns Sache sein, aber wenn man sich dafür begeistern kann, wird man von Der Legende sehr gut unterhalten.

Titel: Die Legende
Autor: David Gemmell
Übersetzer: Irmhild Seeland
Verlag: Bastei
Originaltitel: Legend
Erscheinungsjahr: 1984
Seitenanzahl: 462

Bewertung
10/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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