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Das Volk der Drenai steht vor ihrem Ende. Seit langer Zeit liefern sie sich eine Belagerungsschlacht mit den Vagriern und diese scheinen unaufhaltsam zu sein. Nur eines könnte die Drenai noch retten: Die legendäre Bronzerüstung. Das Problem dabei ist nur, dass ausgerechnet Waylander der Auserwählte für diese Rüstung ist. Der Schlächter, so wird er genannt, denn er hat den König der Drenai getötet und erntet seitdem nur noch Verachtung und soll nun ausgerechnet dieses Volk retten. Waylander ist das dritte Buch der Drenai Saga, trotzdem kann man es auch lesen, wenn man die beiden vorherigen Bücher nicht kennt. Die Geschichten sind nämlich nur recht locker miteinander verbunden. Neben Druss ist Waylander auch der zweite große Held oder besser gesagt tragische Held dieser Welt. Wie in allen Büchern von Gemmell, gibt es hier keine reine Schwarz/Weiß Zeichnung. Die Bösen sind immer nicht immer absolut böse, sondern handeln meist aus einem mehr oder weniger guten Grund und die Helden sind meist tragische Figuren, die nur vom Volk zum Helden erhoben werden. Auch Waylander gehört dazu. Er will eigentlich nur seine Ruhe haben, jene wird aber schon am Anfang unterbrochen, als er einen Priester vor Banditen rettet. Das Ganze natürlich unfreiwillig, denn diese haben ihm sein Pferd geklaut und deshalb müssen sie jetzt sterben. Gerade die Kampfszenen sind mal wieder sehr gut beschrieben. Es ist ja eine Stärke Gemmells, dass er Kämpfe sehr detailliert wieder gibt und epische Schlachten mal eben locker auf 50-100 Seiten durchzieht. Langweilig wird das zu keiner Sekunde. Genau wie das ganze Buch, das durchgehend spannend ist, interessante Charakter vorweisen kann und insgesamt zu den besten Bücher von ihm überhaupt zählen. Wer also heroische Fantasy mag, sollte sich dieses Buch zulegen.
Titel: Waylander Autor: David Gemmell Übersetzer: Irmhild Seeland Verlag: Bastei Erscheinungsjahr: 1986 Seitenanzahl: 380
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