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D. Tangye & G. Wright - How Black was our Sabbath PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
01.12.2008

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Unautorisierte Biographien über Musikgruppen gibt es viele. Meist  werden diese von irgendwelchen selbsternannten Experten, meist Musikredakteuren geschrieben und größtenteils kann man sie in die Tonne treten.
How Black was our Sabbath ist auch unautorisiert, wirkt aber schon dadurch glaubwürdiger, dass die beiden Autoren seinerzeit Crewmitglieder Band waren. David Tangye war gar Ozzy Osbournes Assistent und hat bei ihm auf der Farm gelebt. Einen persönlicheren Einblick kann man also kaum bekommen.
Das Buch beschränkt sich auf die Entstehung der Band und das Ende mit Ozzy 1978. Was auch gut ist, denn die beiden Autoren machen am Ende noch mal klar, dass sie alles, was nach Ozzy unter dem Black Sabbath Namen lief mehr oder weniger verabscheuen. Wobei das auch etwas lächerlich wird, wenn sie behaupten, dass kein Album an den Status der Original Acht Alben kommen würde (und wer findet Technical Ecstasy oder Never Say Die! besser als Heaven and Hell oder Mob Rules?).

237 Seiten umfasst das Buch nebst 24 Seiten mit Fotos, welche die Band meist sehr privat zeigen. Gestartet wird mit der Entstehungsgeschichte, den Bands in denen die Bandmitglieder vorher spielten und wie sie die Earth Band bildeten, die dann zu Black Sabbath umbenannt wird. Die ersten Jahre bis 1974 werden auf 100 Seiten abgehandelt. Hier wäre es schön, wenn man sich etwas mehr Zeit gelassen hätte und vielleicht etwas näher auf die ersten Touren und Erfolge eingegangen wäre.
Die restlichen paar Jahre, der Absturz der Band und das vorläufige Ende werden recht ausführlich geschildert. Ebenso wie die Erlebnisse der Crew, die schon mal Mitglieder über Grenzen schmuggeln müssen, weil ein Visa fehlt. Auch rund um die Supportbands auf den Touren gibt es einige nette Anekdoten, wie etwa von Kiss die selbst als Supportband ganz am Anfang ihrer Karriere schon ein riesiges Ego hatten.

Richtige Skandalstories gibt es nicht, auch der exzessive Drogenmissbrauch wird immer nur kurz erwähnt und die ganzen Pubgeschichten sind auch eher amüsant als skandalös. So sind die meisten Schilderungen hier eher privater Natur, wenn Ozzy auf seiner Farm den Hühnern mit einer Schrotflinte über den Kopf schießt wenn diese keine Eier gelegt haben.   
Insgesamt aber trotzdem ein unterhaltsames Buch, das zudem auch gut geschrieben ist. Ich bin in 2 Tagen damit fertig geworden, was wohl dafür spricht. Für Fans der Band auf jeden Fall einen Kauf wert.

Titel: How Black was our Sabbath – An unauthorized View from the Crew
Autor: David Tangye &  Graham Wright
Verlag: Pan Macmillan Ltd.
Erscheinungsjahr: 2004
Seitenanzahl: 237 + 24 Fotoseiten

Bewertung
8/10
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