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Eigentlich braucht man bei diesem Text nur King selbst zu zitieren und fertig ist die Review. „SSAT – Selbe Scheiße, anderer Tag“ könnte man einfach in „SSAB - Selbe Scheiße, anderes Buch“ transferieren, oder „Ich weiß nicht, was es ist. Es kommt immer wieder.“ wäre auch sehr passend für manche seiner Bücher, man fragt sich was das soll, dass dieser Mist veröffentlicht, ja, sogar verfilmt wird. An sich fängt das Buch sogar recht vielversprechend an. King selbst hatte sich gerade von einem Unfall erholt und diesen Roman komplett handschriftlich verfasst, um möglichst nahe am Text zu sein. Nun sprachlich bedeutet das hier, Worte wie Kackorama oder Arschkrass zu verwenden, die Leute fluchen wie lange nicht. Die vier Freunde Pete, Henry, Jonesy und Biber machen einen Jagdausflug. Sie kennen sich schon ewig und sie verbindet auch die Freundschaft zu einem Jungen, Duddits, der am Downsyndrom leidet und dem sie mal in einer Schlägerei beigestanden haben. SSAT ist ihr Motto, oder auch „Kein Prall, kein Spiel“. Es erscheint in dieser Waldhütte, in der ein so genannter Traumfänger (Dreamcatcher) hängt, ein fremder Mann, der eklig riecht, Blähungen hat und der sich als Brutstätte eines wurmähnlichen Aliens entpuppt, das ihn auch gleich mal im Bad killt. Und damit beginnt der Horror. Dieses Mal sind es eben Außerirdische – die sich wie ein roter Pilz in dem Wald verteilen, originellerweise nennt man den dann Ripley... Während Biber dann auch von einem Alien getötet wird, wird Jonesy von dem mysteriösen Mr. Gray „übernommen“ und als dann auch noch das amerikanische Militär um Underhill und Kurtz eingreift, ist es wirklich allerhöchste Zeit, dieses völlig misslungene Buch aus der Hand zu legen. Wen es interessiert: Es ist ja klar, dass Duddits und der Traumfänger noch eine wichtige Rolle spielen werden – und die Katastrophe abgewendet wird. Aber will man das wirklich noch lesen? Die Charaktere wirken schablonenhaft und wie schon dutzendfach gelesen bei King. Er hat ja schon viele Bücher geschrieben und einige von denen sind sehr gut und absolute Empfehlungen, wie es, sie, Shining und einige mehr. Aber das hier ist völlig überflüssig, immerhin die ersten 100 Seiten wissen noch ganz gut zu unterhalten, aber danach wird es schlimm. Fazit: Finger weg von diesem Roman, es gibt so viele bessere, gerade auch von King. Denn das hier ist eher lächerlich als spannend, aber das grüne Cover bekommt einen Sonderpunkt. Titel: DUDDITS >Dreamcatcher< Autor: Stephen King Übersetzer: Jochen Schwarzer Verlag: Ullstein Originalausgabe: Dreamcatcher Erscheinungsjahr: 2001 Seitenanzahl: 763
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