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Das Böse ist in Derry, Maine. Und es ist ein Clown. Spätestens jetzt weiß man, um was es geht – einen Roman von Stephen King. Dieser spielt in 2 Zeitebenen, einmal 1958 und 1985. 1958 begannen in Derry die Morde. 7 elfjährige Kinder derselben Schule verbinden 3 Dinge: Erstens hat jeder von ihnen ein Problem, sei es ein trinkender Vater, Stottern oder Übergewicht, zweitens werden sie deshalb von älteren Schülern eingeschüchtert und drittens haben sie alle die Möglichkeit, das Böse zu sehen, es, das zunächst in der Gestalt eines Clowns, Pennywise, auftaucht – Möchtest du einen Luftballon? Diese Dinge schweißen sie zusammen, eine Freundschaft entsteht, so erkennen sie gegenseitig ihre Stärken, sie bauen Dämme, erleben eine abenteuerliche Kindheit. Das alles fängt wie ein normaler Jugendroman an – wären da nicht die Morde. Morde? Ach ja, Kinder verschwinden spurlos, unter anderem der jüngere Bruder einer der Freunde, Bill Denbrough. Eine Ausgangssperre in Derry wird verhängt, aber der Clown begegnet den Freunden vom Club der Verlierer immer wieder – und alle Spuren führen in die Kanalisation. Diese und ähnliche Katastrophen suchen Derry etwa alle 27 Jahre heim, und nachdem sie glaubten, es besiegt zu haben, geschehen 1985 erneut Morde. Mike Hanlon, der einzige in Derry verbliebene des Clubs der Verlierer, ruft nun die alten Helden wieder zusammen und sie – obwohl sie inzwischen ein geregeltes Leben führen – kehren zurück, um sich es ein zweites Mal zu stellen. Stephen King lebt in Bangor, Maine – und kein Text über ihn kommt ohne diesen Satz aus. Er wurde 1947 geboren und hat unzählige Bücher geschrieben. Generell kann man sagen, dass man da sehr aufpassen muss, einerseits werden seine Qualitäten zwar unterschätzt und er hat wirklich einige ausgezeichnete Bücher geschrieben – aber etwa zwei Drittel von ihm sind doch eher Mist – sich immer gleichende Charaktere und Handlungsabläufe. Das hier vorliegende Buch, es, ist ohne Frage eines seiner besten Werke. Sehr spannend geschrieben langweilt es auf über 1000 Seiten absolut nicht, gerade diese Mischung aus Horror und normalem Jugendroman kann überzeugen, die Charaktere sind glaubhaft, einige Stellen sehr unheimlich beschrieben – überhaupt sind Beschreibungen von Orten oder Geschehnissen, Beobachtungen eine ganz große stärke Kings. Auch der Endkampf wird viel besser geschildert als in der dazugehörigen Verfilmung. Alles in allem ist es sicher kein literarisches Meisterwerk – aber für einige tolle Leseabende reicht es allemal – und darauf kommt es schließlich an. Titel: es Autor: Stephen King Übersetzer: Alexandra von Reinhardt / Joachim Körber Verlag: Heyne Originalausgabe: IT Erscheinungsjahr: 1986 Seitenanzahl: 1097
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