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Guns n' Roses - St. Louis 02.07.1991 |
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Geschrieben von ShadowAngel
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27.04.2007 |
Auf ihrer rekordträchtigen Use your Illusion World Tour hatten Guns n’ Roses einige Konzerte, die berühmt wurden, meist weniger wegen musikalischer Qualitäten, sondern eher wegen ungeplanten Ereignissen. Am berühmtesten ist dieses Konzert, das in Marylan Hights stattfand. Aber die Show fängt erstmal ganz normal an. Die Band steht wie immer völlig stoned auf der Bühne, vielleicht mit Ausnahme von Izzy Stradlin, der die Band ja wenige Monate später wegen genau dieser Probleme verlässt.
Für einen Bootleg der nun auch schon über 15 Jahre alt ist, sind Bild und Ton in einem sehr guten Zustand. Gn’R haben ja viele Konzerte als Pro-Shoot aufnehmen lassen, also hat man hier auch zahlreiche unterschiedliche Kameraperspektiven. Man könnte es auch so wie es ist auf DVD veröffentlichen.
Setlist: Perfect Crime, Mr. Brownstone, Live And Let Die, Dust N' Bones, You Could Be Mine, I Was Only Joking [Intro] / Patience, Double Talkin' Jive, November Rain, Welcome To The Jungle, Civil War, 14 Years, Drum Solo, Guitar Solo, Godfather Theme, Rocket Queen
Bei den meisten Songs merkt dann auch recht deutlich, dass die Band nicht ganz bei der Sache ist. Welcome to the Jungle muss sogar neu angefangen werden, weil alle kreuz und quer spielen. Andere Songs überzeugen dafür absolut. Civil War wird hier genauso genial vorgetragen wie You could be mine und 14 Years. Dieser Song wurde ja nur bis zum Ausstieg Stradlins gespielt. Ansonsten ist es guter Standard ohne wirkliche Überraschungen. Das Konzert fand zwar vor der Veröffentlichung der beiden Alben statt, aber sie hatten die neuen Songs schon gut im Griff. Recht nervig das Schlagzeugsolo von Matt Sorum, er hat es echt geschafft, über 2 Jahre lang das gleiche 5 Minuten Ding zu spielen. Öde. Die Spielzeit beträgt ungefähr 85 Minuten.
Kommen wir zum Riot. Es wurde ja immer viel gemutmaßt, was war der Auslöser? War es Axl? Während Rocket Queen fordert dieser die Security auf, einem Zuschauer eine Kamera abzunehmen. Die Security macht nichts und so springt er selbst ins Publikum und befördert den Zuschauer zu Boden. Dann geht er zurück auf die Bühne. Sein Satz „Thanks to the lame-ass Security, I’m going home” ist ja allgemein bekannt. Danach brichgt der Riot aus. Fans werfen Stühle auf die Bühne, klauen das Equipment der Band. Auf dem Bootleg sind diese Szenen noch erhalten. Man kriegt also in knapp 30 Minuten zu sehen, wie eine Halle auseinander genommen wird, wie die Polizei anrückt und das totale Chaos herrscht. Das Hauptgrund für dieses ganze Chaos soll wohl tatsächlich dieser Zuschauer sein, der die Band die ganze Show über beleidigt hat. Er soll irgendeiner lokalen Bikergang angehören und die Security bestand wohl auch aus solchen Leuten, weshalb nichts gemacht wurde. Als die Band dann ging, wollten sie nach kurzer Zeit das Konzert wieder fortsetzen, aber da standen schon einige Polizisten und haben für Chaos im Publikum gesorgt.
Der Bootleg lohnt sich also schon wegen des Riots, das Konzert an sich ist guter Durchschnitt, die Gunners haben damals wesentlich schlechtere aber auch wesentlich bessere Konzerte abgeliefert. Trotzdem sollte man dieses Video einfach besitzen.
Am Ende des Bootlegs gibt es noch Musikvideos zu den Songs You could be mine, It’s so easy und die Greatest Hits Version von Welcome to the Jungle.
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Letzte Aktualisierung ( 27.04.2007 )
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