Home arrow Konzerte arrow Bootlegs arrow Toto - Live at Budokan 1982 19 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Toto - Live at Budokan 1982 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
15.12.2007

Image 

1982 befanden sich Toto auf ihrem absoluten Höhepunkt. Ihr viertes Album war ebenso wie die veröffentlichten Singles ein absoluter Verkaufsschlager und sie haben eine ganze Ladung Grammys abgeräumt. Auf diesem Höhepunkt war eine ausgedehnte Welttournee natürlich klar. Kurz zuvor stieg ja Bassist David Hungate aus und Mike Porcaro übernahm seinen Posten, das hier war einer seiner ersten Gigs.

Neben Toto selbst hatte man noch ein paar Gastmusiker dabei, nämlich Lenny Castro, James Newton-Howard und Jon Smith. Die dürfen so ein wenig im Hintergrund rumstehen. Ich glaube es würde nicht weiter auffallen, wenn sie nicht dabei wären.

Das ganze Konzert fängt recht ungewöhnlich an, mit einem Intro, wo die Bandmitglieder vorgestellt werden und währenddessen läuft schon Child’s Anthem. Beim folgenden Song Goodbye Girl gibt es dann ein wenig Backstagematerial. Man sieht die Band in Japan ankommen, wie sie Soundcheck machen und rumblödeln. Ganz nett, aber eigentlich möchte man dann doch die Band sehen. Zumal das Ganze nur eine Stunde lang ist und man sowieso nur einen Zusammenschnitt des Originalkonzertes (das gibt es nur auf Audio) zu sehen bekommt. Als Best-of geht es dann auch nicht durch, denn es fehlt zumindest Hold the Line (Heutzutage würde man sich das gar nicht mehr trauen).
Trotzdem kann die Setliste überzeugen:
Child’s anthem, Goodbye girl, i’ll supply the love, A Million miles away, Georgy Porgy, Good for you, Africa, Goodbye Elenore, Rosanna, English Eyes, Afraid of Love, Lovers in the Night

Die Band spielt gewohnt gut und das obwohl irgendwie alle mächtig auf Drogen erscheinen. Zumindest der gute Steve Lukather macht einen sehr fertigen Eindruck und seine Version von Rosanna könnte man eher Cokesanna betiteln. Wirklich sehenswert, wie er völlig kaputt da steht, seine Augen kaum aufkriegt und was undefinierbares ins Mikro nuschelt. Das Gitarrespielen fällt ihm da schon einfacher. Das klingt gut wie immer, selbst wenn er dann mal ungewohnt zu einer Flying V greift. Steve Porcaro scheint auch irgendwas genommen zu haben, immer wenn die Kamera auf ihn hält, springt er wie Rumpelstilzchen vor seinen Synthesizern rum. Es ist auf jeden Fall lustig anzusehen.

Da das ganze ein Pro-Shot ist, gibt es am Sound absolut nichts auszusetzen. Das Bild ist in Ordnung, aber man sieht recht deutlich, dass hier eine alte VHS überspielt wurde. Gerade am Anfang gibt es einige Bildstörungen, die später aber verschwinden.

Trotz der geringen Laufzeit ist dieses Konzert absolut sehenswert und wohl das beste oder abgefahrenste des nahezu originalen Lineups.

Bewertung
8/10
Im Forum kommentieren
Letzte Aktualisierung ( 15.12.2007 )
 
< Zurück
Top of Page