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 Reporter spaces out in dream... Der nächste Streich von Lucasfilm im Adventuregenre: Nur ein Jahr nach dem erfolgreichen Maniac Mansion erschien 1988 „Zak Mc Kracken and the Alien Mindbenders“. Jeder, der es gespielt hat, erinnert sich natürlich an den Vorspann. Zak, der eher erfolglose Boulevardjournalist wird von seinem Chef zusammengestaucht – und hat nachts einen seltsamen Traum, in dem ihm eine Frau begegnet (Annie), er seltsame Orte sieht (Marsgesicht) und zum Schluß noch von einer merkwürdigen Maske, bestehend aus Bart, Nase, Brille und Hut verfolgt wird. Two-headed squirrel... Die Geschichte ist eigentlich ähnlich wie in Maniac Mansion, nur eine Spur epochaler. Diesmal betrifft es die gesamte Menschheit, die von den Außerirdischen verdummt werden soll – und auch das Spiel erstreckt sich über verschiedene Schauplätze der Welt. Zumeist bereist man Orte, denen seltsame Mythen und übernatürliche Phänomene zu eigen sind: Stonehenge, Pyramiden, Atlantis, das Bermuddreieeck und das Marsgesicht. Es wird ein leicht modifiziertes SCUMM – Interface benutzt, bei dem man eben die Verben und Gegenstände wie bei auch beim Vorgänger kombinieren kann. Also, dieses Mal geht es um Außerirdische, die sich mit jener Maske aus Zaks Traum tarnen – und vorgeben, eine Telefongesellschaft zu führen. Letzten Endes geht es darum, verschiedene Kristalle zu finden und eine mystische, sagenumwobene Maschine in Gang zu setzen, die die Welt von den bösen Außerirdischen befreit. Meanwhile in a secret room... again... Natürlich sind auch wieder die Zwischensequenzen dabei, wenn man einen bestimmten Abschnitt geschafft hat. Es kann auch sein, dass man von den Außerirdischen geschnappt und in eine Zelle gesperrt wird – dort setzt die „Verdummung“ ein – und man vergisst einige Verben, die erst einige Zeit später wieder benutzbar sind. Als Rätsel muss man gleich am Anfang eine Cash Card finden, mit der man sich dann in einem Geschäft mit Gegenständen eindecken kann – u.a. gibt es dort Benzin („das ist für ein anderes Spiel“ -->Maniac Mansion) oder eine Gitarre. Dann noch kurz den Busfahrer geweckt – und schon geht es zum Flughafen von San Francisco, von wo aus man nach und nach die ganze Welt bereisen kann. Am Flughafen selbst sucht man sich mittels Terminal einen Ort aus – und bei manchen muss dann ein Code eingegeben werden, dies war der Kopierschutz und dem Spiel beigelegt. Wie auch im Vorgänger werden hier teilweise skurrile oder lustige, aber fast immer logische Rätsel gelöst, unter anderem muss man den Tanz eines Medizinmannes nachtanzen, das zweiköpfige Eichhörnchen vertreiben oder mit dem „King“ sprechen. Für Abwechslung ist also gesorgt, zumal man noch die Personen wechseln kann und man mal Annie, eine Archäologin, übernimmt – oder Melissa und Leslie, um mit denen einige Abenteuer auf dem Mars zu bestehen. 60 minutes left... Die Graphik sah für damalige Verhältnisse sehr gut aus, die Titelmusik des Spiels habe ich heute noch im Kopf, ist also auch recht gelungen. Die Rätsel überzeugen größtenteils – und das Ganze macht schon viel Spaß. An der Steuerung (am C64 wieder mit Joystick) gibt es nichts zu meckern – SCUMM ist schon sehr gut für Adventures. Aber: Was auch immer Lucasfilm da geritten hat, es gibt so scheinbar völlig willkürliche, labyrinthartige Sequenzen – auf der Erde – und unter Zeitdruck (60 Minuten, so lange hält die Sauerstofflasche) auf dem Mars, die völlig überflüssig sind und eigentlich nur nerven, so dass ich echt keine Lust habe, das Spiel jemals wieder durch zu spielen. Trotzdem, wer Adventures mag und es nicht kennt, sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. Publisher: Softgold Developer: Lucas Arts Erscheinungsjahr: 1988 Erschienen für: PC, C64, Amiga, Atari ST, Apple II, FM Towns Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Mittel
 
| Grafik | 7.5/10 | | Spielspass | | Sound | 8/10 | 7.5/10 | | Gameplay | 8.5/10 |
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