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18 Wheeler PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.03.2008

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Arcaderacer beschäftigen sich meist mit den wirklich schnellen PS Boliden. Egal, ob man sie damit über US Rennstrecken jagt oder durch Matschpisten, die Geschwindigkeit ist immer hoch. AM2 haben damit wohl die meiste Erfahrung, man denke an Daytona USA, Outrun oder Hang-On und trotzdem wagten sie sich bei 18 Wheeler mit ganz anderen Fahrzeugen auf die Strecken: Tonnenschwere Sattelschlepper.
Immerhin ist das ja mal etwas Neues und natürlich kommt auch dieses Spiel aus der Spielhalle.

Deshalb gibt es erstmal den Arcademodus. Hier fährt man durch 4 Strecken und muss innerhalb eines sehr knappen Zeitlimits das Ziel erreichen. Bevor man allerdings auf die Straße kommt, darf man sich einen Truck aussuchen. Vier verschiedene stehen dabei zur Auswahl, die sich natürlich in Sachen Geschwindigkeit, Beschleunigung und Panzerung unterscheiden. Der letzte Punkt ist eigentlich nur für rabiate Fahrer wichtig, die Wert darauf legen, möglichst viele Autos und Häuser zu zerstören.

Dann geht es auf die Straße und man muss versuchen eine Fracht von New York nach Key West zu befördern. Dabei geht es über die Interstate 95 und natürlich ist der Verkehr hier nicht gerade gering. Kollidiert man mit anderen Fahrzeugen wird die Fracht beschädigt und man verliert Geld. Auch wird man natürlich dabei abgebremst und das ist bei dem knappen Zeitlimit fatal. Um etwas mehr Zeit zu erhalten, muss man allerdings ab und an in andere Fahrzeuge fahren. Dieses sind speziell markiert und bringen 3 zusätzliche Sekunden.
Als wäre das nicht schon stressig genug, nervt uns auch ein Konkurrenzfahrer namens Lizardtail, der mit einem wesentlich schnelleren Truck unterwegs ist. Man muss nicht zwangsläufig vor ihm das Ziel erreichen, allerdings bringt dies Bonuspunkte. Lizardtail ist zwar schnell unterwegs und wirft uns über den Funk des Lasters Beleidigungen entgegen, wirklich fahren kann er aber nicht und so rast er häufig in andere Fahrzeuge oder Gebäude. Jede Route bietet auch irgendwann eine Abzweigung, da kann man dann entscheiden ob man weiter auf der Strecke bleibt oder abbiegt und dann meist über eine staubige Landstraße fährt.

Hat man das Ziel erreicht wird abgerechnet und bevor es auf die nächste Strecke geht, gibt es eine Bonusrunde. Hier muss man wieder innerhalb eines Zeitlimits agieren und den Truck parken. Das klingt einfacher als es ist, man muss durch enge Kurven fahren, darf nicht zu schnell sein und innerhalb einer Markierung parken. In späteren Bonusrunden gilt es dann gar noch sein Fahrzeug rückwärts einzuparken. Durch die Bonusrunde erhält man Gegenstände wie eine Hupe oder spezielle Tuningteile, mit denen man dann schneller fahren kann.
Ab der zweiten Strecke darf man sich die Fracht aussuchen. Es gibt dann eine normale und eine andere, die wesentlich schwerer ist, wodurch natürlich die Beschleunigung in den Keller geht. Dafür gibt es dafür mehr Punkte.

Leider gibt es eben nur vier Strecken im Spiel und auch durch die Bonusrunden wird das Ganze nicht merklich erweitert. So kann man das recht locker in einer halben Stunde durchspielen. Zwar ist das dank des engen  Zeitlimits und der trägen Steuerung (die natürlich so beabsichtigt ist) recht schwer und man kommt sicher beim ersten Spielstart durch den Arcademodus, aber insgesamt ist es doch recht enttäuschend, dass man für die Konsolenvariante nicht noch einige Strecken zusätzlich eingefügt hat.

Stattdessen kriegt man lediglich einen Time Attack und einen gesonderten Einparkmodus dazu. Allerdings ist auch letzterer Modus nicht sonderlich umfangreich. Hinzu kommt noch ein Zweispielermodus.

Grafisch sieht das Spiel recht gut aus. Die Trucks sind alle sehr detailliert und überzeugen mit Details. In der Cockpitansicht sieht man sogar Dinge wie Magazine, eine Sonnenbrille oder Gegenstände, die am Rückspiegel hängen, herumfliegen. Die anderen Fahrzeuge dagegen sind eher undetailliert.
Segatypisch gut gelungen sind die Strecken, die alles andere als realistisch sind. So fährt man in Stage 2 direkt an einem Tornado vorbei, dann fährt man durch die Wüste und landet auch im bunten Las Vegas, das natürlich bei Nacht erstrahlt.
Die Musik ist ganz gut gelungen, sie erklingt im Countrystil, der perfekt passt. Auch die Beschleunigungs-, Brems- und Crashgeräusche sind gut gelungen und Lizardtails Beleidigungen sind hörenswert.

18 Wheeler leidet mal wieder direkt darunter das es eine 1:1 Konvertierung ist. An sich ist es ein sehr spaßiges Spiel, das man gern mal rauskramt, da vor allem die bunten Strecken absolut überzeugen. Aber obwohl es eben doch herausfordernd ist, hat man es recht schnell durchgespielt. Das ist einfach ärgerlich.

Publisher: Sega
Developer: Sega AM2
Erscheinungsjahr: 2000
Erschienen für: Dreamcast, Arcade, Playstation 2, Gamecube
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Wählbar

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Grafik8,5/10  Spielspass
Sound8/10
7/10
Gameplay 8/10

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