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Heaven & Hell - Live at Radio City Music Hall PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.11.2007

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Hail the Gods of Metal, so der Titel eines der Extras auf dieser DVD und nach dem Konzert kann man das auch nur so sagen. Heaven and Hell tritt kräftig in den Arsch, vor allem all den Pseudometalbands, die heutzutage die Musikwelt zerstören. Dass man nur eine Gitarre und einen anständigen Sänger braucht wird hier auf sehr eindrucksvolle Weise bewiesen.
Die große Frage, nachdem ich ja schon die CD Fassung bewertet habe ist also nur: Lohnt sich die DVD und was hat man da zu erwarten?

Die erste Frage kann man nur mit einem großen, einem sehr großen JA beantworten. Von DVD, vor allem im Surroundsound (mit anständigen Boxen wohlgemerkt) ist der Sound eine ganze Klasse besser als von CD. Alles klingt sehr räumlich und direkt, der Bass ist sehr gut zu spüren, hier klingt Appices Schlagzeug auch wirklich nach Schlagzeug. Geezers Bass ist zu jeder Zeit gut zu hören. Es ist schon Wahnsinn, wie gut das ganze noch klingen kann, nachdem ja eigentlich schon die CD-Fassung sehr gut war.
Die Songs sind natürlich die gleichen, aber es ist einfach noch schöner, der Band zuzusehen. Dio selbst ist ja eh immer wieder ein Erlebnis. Visuell wird sich zwar dezent zurückgehalten. Wo andere Bands eine Pyromanieschlacht abhalten, wird hier nur auf Licht gesetzt, lediglich beim Song Heaven and Hell geht dann ein bisschen was, aber das ist ja auch mal sehr schön, so wird man wenigstens nicht davon abgehalten den Musikern sehr genau auf die Finger zu schauen. Diesen merkt man auf jeden Fall an, dass sie sehr viel Spaß haben. Bei Tony und Geezer ist es vielleicht auch das Gefühl, endlich mal andere Songs spielen zu können und auch endlich mal mehr als nur 90 Minuten für ein Konzert zur Verfügung zu haben, weil Dio eben doch in einer wesentlich besseren Verfassung ist als der Halbtote Ozzy.

Natürlich wird auch an Extras nicht gegeizt. Es gibt ein kurzes Special über die Radio Music City Hall, ein kurzes über die Fans. Meet the Gods of Metal bietet kurze Messages der Band und der Roadies über die Band und wie alles zu Stande kam. Dann gibt’s noch den Road Movie, mit fast 20 Minuten ist das eine Art Tagebuch über den Aufbau der Bühne, die Proben, wie das Konzert zu Stande kommt. Unterlegt von der Crew, den Roadies und natürlich der Band. Sogar der Keyboarder Scott Warren kommt hier zu Wort, den man auf der Bühne und beim Konzert dann gar nicht mehr sieht, weil er irgendwo im dunkeln untergebracht ist, was auf jeden Fall schade ist (Wir sind ja nicht mehr in den 80ern wo Metalbands ihren Keyboarder verstecken mussten, weil sonst der Mob ausrastet).

Insgesamt ist die DVD genauso wie die CD Ausgabe den Kauf wert, der bessere Sound und die Extras rechtfertigen die Investition und wie gesagt, wenn man anständiges Equipment hat, erlebt man das Konzert in einer noch besseren Qualität.

Bewertung
10/10
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