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Toto - Greatest Hits Live...and more PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
22.02.2008

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Als sich TOTO endlich aus den Klauen Sonys befreien konnte, realisierte man dort wohl, was man an dieser Band eigentlich hatte. Jahrelang war ihnen die Band egal, aber plötzlich kamen DVDs und Best-ofs in den Handel. Neben einer DVD-Fassung von Past to Present 1977-1990 (Eine Sammlung Musikvideos die es so auch auf VHS gab) und der Ultimate Clip Collection (Weitere Musikvideos) erschien auch Greatest Hits Live…and more. .

Die DVD ist aber eine ziemliche Mogelpackung. Man hätte hier sicher genügend Möglichkeiten gehabt, Konzerte aus den 70ern, 80ern, die es ja selbst bei Bootlegs meist nur in 1stündigen Fassungen gibt, auf eine DVD zu packen. Am besten eben von jedem Leadsänger ein Konzert oder zumindest 2-3 Songs. Stattdessen hat Sony hier den größtmöglichen Mist herausgebracht. 1 Konzert. Von 1990. Geschnitten. Ein Konzert wäre ja OK, wenn es komplett wäre, aber man kriegt hier gerade mal 1 Stunde zu sehen und das auch noch mit Jean-Michel Byron. Unter den Fans der Band das absolute Hassobjekt. Selbst die Band hat ihn gehasst und ihn so schnell es geht wieder rausgeworfen. Wohl deshalb, hat man dieses Konzert zusammen geschnitten und Byron so gut es ging entfernt. Wer das ganze Grauen erleben will, halte nach der alten VHS Toto Live Ausschau. Das enthält das komplette Konzert. Natürlich ist das hier auch nur ein 1:1 VHS Transfer und dementsprechend schlecht ist die Bildqualität.

Das Konzert selbst wäre ja nicht so übel. TOTO spielen stark auf. Child’s Anthem findet man hier in der besten Fassung. Backgroundsänger bringen einen neuen Touch rein und so wäre es eigentlich Klasse. Dann haben wir Byron. Eine Mischung aus Michael Jackson und Milli Vanilli, der beim Song Africa mit einem Holzstock auf der Bühne rumtanzt. Absolut abartig was der da abzieht. Insgesamt gibt es 11 Songs und ein David Paich Solo. Natürlich sind alle großen Hits wie Rosanna und Hold the Line dabei und als  Besonderheit gibt es noch eine gelungene Coverversion von Hendrix’ Little Wing

Immerhin gibt es ja noch Bonusmaterial. Ein Making-of Video zum Album Tambu von 1995 das nicht so ganz uninteressant ist und ein Interview von 1988. Hier noch mit Joseph Williams und der ist mächtig dicht. Das Interview ist so halbwegs interessant auch wenn man nicht wirklich Neues erfährt
 
Greatest Hits Live…and more ist Mist. Was anderes erwartet man von  Sony ja auch gar nicht. Empfehlenswert ist es so höchstens für den Hardcorefan. Alle anderen kaufen sich Live in Amsterdam oder halten nach Bootlegs Ausschau. Die haben teilweise eine bessere Bildqualität und kommen ohne Byron aus.

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4/10
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