Home arrow Filme arrow A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master 22 Februar 2012  
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A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
04.12.2011

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Freddy ist tot, zumindest war er das zum Ende des dritten Films. Tot und begraben und damit war die Filmreihe rund um den huttragenden Kindermörder eigentlich vorbei. Allerdings war der Film erfolgreich und populär und gegen den Plan von Freddy-Erfinder Wes Craven wurde flugs die Freddy-Mania gestartet. 1988 kam so nicht nur der vierte Film ins Kino sondern auch noch eine Horrorserie ins Fernsehen.

„Are you ready for Freddy?” lautete der Titelsong, eingerappt von den damals populären Fat Boys. Die Frage müsste eher lauten, sind wir bereit für den neuen Freddy? Gut, eigentlich hat er schon im dritten Teil mit Sprüchen wie „Welcome to Prime Time Bitch“ und recht schwarzhumorigen Mordszenen sein komödiantisches Talent unter Beweis gestellt, aber zumindest so halbwegs Horror war der Film eben doch noch. Beim Dream Master handelt sich aber um einen Film, den man am passendsten vielleicht mit „MTV-Horror“ bezeichnen könnte. Viel mehr Humor, viele Sprüche mehr und der Grusel- und Splatterfaktor wurde zurückgeschraubt.

Kristen, Joey und Kincaid waren die drei Dream Warriors die das Gemetzel 1986 überlebt haben. Sie wurden nun aus der Westin Hills Anstalt entlassen und leben ein halbwegs normales Leben. Bis auf das Kristen eben wieder mal Albträume der Freddyischen Art hat. Kincaid und Joey glauben ihr erstmal nicht und auch die neuen Freunde, welche die drei kennenlernten, sind von der abstrusen Geschichte nicht so ganz überzeugt.
Das sich das bald rächt, ist ja Ehrensache.
Während Kincaid einen Traum hat, findet er sich auf dem Schrottplatz wieder. Sein Hund ist auch dabei, der scheinbar die Fähigkeit hat Napalm zu pissen, denn selbiges geschieht, was Freddy direkt aus der Hölle zurückholt. Es ist eine recht merkwürdige Idee.
Kincaid zeichnet natürlich darauf das zeitliche und die restlichen Dream Warriors werden direkt in der ersten halben Stunde abgemetzelt. Nach dem Motto „Ihr seid von gestern, verpisst euch“. Was schade ist, etwas länger hätten sie ruhig mitspielen dürfen.
So aber wird sich sofort auf die neue Truppe konzentriert und was für ein klischeehafter Haufen das wieder ist: Alice, die so den 08/15 Charakter spielt, Sheila die alle Nerdklischees (inklusive Asthma und dicker Brille) bestätigt, gleichzeitig aber noch die schwarze Hauptfigur ist, Debbie die auf furchtbar tough macht aber Angst vor Insekten hat und Rick, der wohl etwas zu oft Karate Kid gesehen hat.

Der Untertitel Dream Master bezieht sich auf Alice. Anders als die Dream Warriors davor, die in den Träumen eben besondere Fähigkeiten hatte, übernimmt Alice in den Träumen die realen Fähigkeiten ihrer Freunde, allerdings eben so perfekt, das sie Freddy ein paar Mal ordentlich aufs verbrannte Maul geben kann.

Die Handel folgt dann auch weiter dem Nightmare Schema: Einer nach dem anderen stirbt, bis es zum finalen Kampf kommt. Unspektakulär und vorhersehbar. Aber wir sind hier ja eh nur dabei um zu erleben wie Freddy die Kids abmurkst und diesmal ist er wieder recht kreativ. So erlebt Joey seinen tödlichen ‚Wet Dream‘, während Debbie eine Ungeziefertransformation durchmacht.
Die Special Effects sind teilweise sehr gelungen, teilweise sehen sie aber auch lächerlich aus, wie bei Sheilas Sterbeszene.
Der Humor ist dafür recht gelungen, natürlich kommen die ganzen Sprüche von Freddy auch nur im Originalton so richtig gut.
Der Soundtrack ist mit Billy Idol, Blondie oder Vinnie Vincent auch recht gelungen und schön 80er.

Zu den Schauspielern kann man nicht viel sagen, sie dienen nur dafür zu sterben und viel Talent braucht man dafür nicht. Kristen wurde in Teil 3 von Patricia Arquette gespielt, jetzt von Tuesday Night, sieht anders aus, macht ihre Sache aber recht passabel. Die Hauptfigur,  Alice wird von Lisa Wilcox gespielt, die auch recht in Ordnung ist. Am besten ist natürlich wie immer Robert Englund, der an der Freddyfigur wohl sehr viel Spaß hatte.

A Nightmare on Elm Street 4: Dream Master ist bei weitem nicht so gut wie der Vorgänger. Der ganze Anfang und Freddys Rückkehr ist einfach dämlich, die Dream Warriors sterben zu früh, der Film ist extrem vorhersehbar und nach dem Nightmare Schema produziert. So hat man als Fan dieser Filmserie zwar immer noch einen recht unterhaltsamen Film, aber eben kein Meisterwerk, dazu ist er eben auch viel zu undüster und zu sehr „MTV“.

Bewertung
6/10
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