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Airplane! war ein riesiger Erfolg und spielte allein in den USA rund 83 Millionen Dollar bei einem geringen Budget von lediglich 3,5 Millionen ein. So war es klar, dass ein Sequel folgen musste. Jim Abrahams und David sowie Jerry Zucker wollten zwar eines produzieren, sahen schlussendlich aber doch von diesem Vorhaben ab. Paramount wollte sich ein mögliches Sequel aber nicht so einfach entgehen lassen und startete das Projekt mit einem völlig neuen Team. Regisseur und Drehbuchautor war nun Ken Finkleman, der erst Jahre später mit der Serie The Newsroom einen wirklichen Hit produzierte. Ein Großteil der Besetzung war auch wieder dabei, eine der besten Rollen fehlte aber da Leslie Nielsen wohl keine Lust hatte. Ein passenderer Untertitel für diesen Film wäre wohl eher „The Remakequel“ denn größtenteils wird hier Airplane! in einem alternativen Setting mit nur wenigen Unterschieden präsentiert. Erstmal gibt es schon gar kein Flugzeug mehr, stattdessen befinden wir uns in der Zukunft wo mit dem Raumschiff auf fremde Planeten gereist wird. Hierbei ist der Mond das Ziel. Wie man sich denken kann, läuft das Ganze nicht glatt ab. Ähnlich wie bei 2001 ist das Raumschiff mit einem intelligenten Computer ausgestattet, der aber so seine Macken und ein zu gutes Verteidigungssystem hat. Probleme treten auf und das Raumschiff rast durch ein Asteroidenfeld auf die Sonne zu. Dass nebenbei noch ein Psychopath mit Bombe an Bord ist, macht die Sache nicht einfacher. Viele Witze wurden aus dem ersten Film übernommen, ob das nun die schwarzen sind, die im Ghettoslang reden, die Wortwitze oder eben die Charaktere, die mitunter sogar die gleichen Dialoge bringen. Never change a winning formula mag zwar ein Motto sein, aber in diesem Fall sorgt es vor allem dafür, das man sich schnell langweilt. Man kennt das meiste eben schon und wenn sich die alte Frau dieses Mal nicht erhängt sondern nur zur Kotztüte greift, weil sie Ted Strikers Erzählungen nicht erträgt, ist das einfach nicht sonderlich witzig. Auch macht sich Captain Ouver mal wieder an ein Kind ran, dieses Mal wird noch ein Hund dazu gepackt, aber man kennt das eben auch schon. Auch sind manche Witze einfach zu vorhersehbar. Wenn die Crew davon redet, dass sie das überlebenden der Passagiere aufs Spiel setzen, was im englischen natürlich zum Wort Jeopardy führt, ist es fast klar, das daraufhin ein Schnitt folgt wie man sieht, das die Passagiere gerade tatsächlich Jeopardy, also die Fernsehshow, nachspielen. Auch hier gilt natürlich wieder, das die deutsche Synchro die meisten Witze zerstört und der Originalton in jedem Fall vorzuziehen ist um zumindest noch ein bisschen was lustiges aus diesem Film zu ziehen. Praktisch das einzige echte Highlight ist William Shatners Rolle als Leiter der Mondbasis, Buck Murdock. Es ist klar, das es nicht ohne Anspielungen auf Star Trek funktioniert, aber die meisten Szenen die er hat sind schon recht lustig geraten, auch wenn es hier ebenfalls einige zu sehr ausgetrampelte Szenen gibt wie die sprachgesteuerten Szenen (Das ist einmal witzig, danach nicht mehr). Airplane II: The Sequel hat mich zwar nicht dazu bewogen, den Film in der Mitte abzuschalten, man kann ihn also ganz gut nebenbei laufen lassen, im Vergleich zu seinem Vorgänger oder anderen Parodien wie Naked Gun oder Top Secret, wirkt der Film einfach furchtbar uninspiriert und öde.
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