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Das Trio Jim Abrahams, David und Jerry Zucker verbindet man vor allem mit Police Squad bzw. den aus dieser Serie entstandenen Naked Gun Filmen mit Leslie Nielsen. Parodien sind ihr Geschäft und damit sind sie größtenteils erfolgreich gewesen. Einer ihrer ersten Hits war Airplane! der 1980 in die Kinos flog. Auch hierbei handelt es sich natürlich um eine Parodie, allerdings in erster Linie sogar eher ein komödiantisches Remake von Zero Hour aus dem Jahr 1957. Dieser Film war ernst gemeint, bestach aber vor allem durch unfreiwilligen Humor. Die Grundhandlung eines Flugzeuges, das in eine Notlage gerät, da viele Passagiere und die Piloten unter einer Fischvergiftung leiden, bildet auch den Mittelpunkt von diesem Film. Daneben werden aber natürlich auch noch die Flugzeugkatastrophenfilme der 70er Jahre wie etwa Airport aufs Korn genommen und auch einige unerwartete Parodien gibt es, so ist der Vorspann mit der Titelmusik von Jaws allein schon sehr einfallsreich. In erster Linie fällt Airplane durch viele Wortspielereien und absurde Gespräche auf. So heißt der Pilot Oveur was wie Over ausgesprochen wird und dementsprechend zu Verwirrungen führt. Auch solche Dialoge wie etwa „This woman has to be gotten to a Hospital“ “A Hospital? What is it?” “It’s a big building with patients. But that’s not important right now”. Also eher Humor der zotigen Sorte, wie man es aus den 80ern kennt. Da in dem Film fast die ganze Crew krankheitsbedingt ausfällt, wird natürlich ein neuer Pilot gesucht und es befindet sich zufällig einer in Form von Ted Striker an Board, dies auch nur, weil er seine zerrüttete Beziehung zu einer Stewardess retten will. Die Beziehung der beiden wird in Rückblenden erzählt, darunter in einer extrem gelungenen Saturday Night Fever Parodie und einer weniger gelungene, da recht unlustigen Krankenhausszene. Das Problem mit Striker ist nur, das er ein Vietnamtrauma hat. Die Handlung ist natürlich minimal, der Film hangelt sich eben von Witz zu Witz, wobei wie oben schon erwähnt nicht jeder davon wirklich zündet. Einiges ist einfach nicht so witzig, anderes wirkt fast schon zu lächerlich, wie eine Frau die Alkohol kategorisch ablehnt nur um dann Kokain zu nehmen oder einer der Flughafenmitarbeiter der durch Klebstoff high wird. Ein Großteil funktioniert aber richtig gut, etwa auch zwei schwarze Passagiere die im fiesesten Ghettoslang reden, was niemand versteht – außer eine ältere weiße Frau. Dies ist auch ein Beispiel dafür, das dieser Film am besten im Original funktioniert, denn die deutsche Synchro lässt viele Wortspiele aus, macht einiges unlustiger und während es zwar recht witzig ist, das die beiden schwarzen dann bayrisch reden, funktioniert die Szene mit der Frau später gar nicht mehr. Unter den Schauspielern finden sich viele bekannte Namen. Lloyd Bridges hat in über 200 Filmen und Serien mitgespielt, hat hier aber nur eine kleinere Nebenrolle als Flughafenmitarbeiter. Peter Graves spielt den Flugzeugkapitän mit leicht pädophilen Neigungen und Robert Hays, der etwa auch in der Komödie 1941 mitspielte, ist Ted Striker. Leslie Nielsen der sich 30 Jahre durch Serien und kleinere Nebenrollen im Filmgeschäft hielt hat hier seine erste größere Rolle als chaotisch-durchgeknallter Arzt und war so gut, das er später die Rolle des Frank Drebbin bekam. Airplane! ist insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film, der mit vielen lustigen Szenen aufwarten kann, auch wenn einige Witze nicht oder nicht mehr funktionieren, ist er insgesamt doch sehr empfehlenswert.
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