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Nach der Schlaftablette Alien 3 folgte 5 Jahre später der vierte Teil. Aber war da nicht was? Genau, am Ende von Alien 3 starb doch Ripley. Was folgt nun? Ein neuer Protagonist? Nö und irgendwie kann man das ja verstehen. Die Alienreihe ist fest mit der Person Ellen Ripley verknüpft. Fehlte sie, wäre es kein Alien mehr.
So entschied man sich für eine recht schwachsinnige Geschichte: Man klont Ripley. Wie das nun gehen soll, nachdem sie in das heiße Blei sprang und wohl gar nichts mehr hinterließ, ist fraglich. Aber nicht nur Ripley wurde geklont, sondern auch das Alien und da das Alien in Ripley war, ist Ripley nun ein halbes Alien. Zumindest irgendwie, denn äußerlich sieht sie immer noch gleich aus, auch wenn später im Film ganz abartig hässliche Alienmenschmutanten gezeigt werden. Ja, Alien: Ressurection kämpft mit einigen Logikprobleme und hat generell eine recht unspektakuläre Handlung. Denn irgendwie hat man das meiste schon mal im ersten Alien gesehen.
Wieder einmal befinden wir uns auf einem Raumkreuzer. Dieses Mal voller Wissenschaftler und Soldaten die Experimenten an Aliens machen. Deshalb ist da auch Ripley und es kommt, wie es kommen muss: Ein Alien läuft Amok und es gibt mal wieder Probleme.
Vor allem das Ende, wo man denkt es ist schon alles vorbei, als sich die letzten überlebenden in ein Rettungsshuttle retten und da dann plötzlich das Alien erscheint, ist praktisch das gleiche wie bei Alien, nur, dass dieses Mal Ripley nicht allein ist.
Der Film ist immerhin kürzer als Alien 3 und schon allein deshalb um einiges flotter inszeniert. Es gibt zwar einige Längen in der Mitte, da die meisten Dialoge extrem belanglos sind, aber immerhin gibt es einige gelungene Szenen wie die Unterwasserverfolgung des Aliens. Retten kann das den Film aber auch nicht, es mangelt absolut an Atmosphäre und Spannung.
Zu den Schauspielern lässt sich abermals nicht viel sagen, die meisten sind relativ unbekannt und können sich hier auch gar nicht in den Vordergrund drängen. Gary Dourdan kennt man zumindest aus CSI. Die beiden größten Namen sind allerdings Sigourney Weaver und Winona Ryder. Weaver spielt die „neue“ Ripley, die tatsächlich wesentlich aggressiver und kampfbereiter ist, sehr gut. Ryder spielt eine Androidin, sehr unscheinbar und ständig mit einem Blick als wüsste sie gar nicht, wo sie gerade ist. Allerdings kann man das ja in jedem Film mit ihr beobachten.
Alien: Ressurection ist nun keinesfalls ein guter Film. An Alien und Aliens kommt der Film niemals ran, allerdings hat er mich besser unterhalten als Alien 3, immerhin bin ich hier nicht halb eingeschlafen. Die kürzere Spielzeit trug dazu wohl viel bei. Man kann nur hoffen, dass es keine weitere Alienfilme gibt, außer James Cameron macht irgendwann Aliens 2…
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