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Es ist schon ein hässliches Viech, dieses Alien, das H. R. Giger vor gut 30 Jahren entworfen hat. Im ersten Film ist von dieser Kreatur noch gar nicht viel zu sehen und vielleicht gerade deshalb ist Alien so gut. Denn hier steht die Besatzung der Nostromo im Mittelpunkt. Die befindet sich zunächst im Tiefschlaf, denn in der Zukunft werden Menschen in diesen versetzt, damit sie große Distanzen zurücklegen können. Die Raumschiffe sind computergesteuert, alles läuft automatisch und im Gegensatz zu 2001 klappt das hier auch erstmal sehr gut. Bis die Crew plötzlich aus dem Tiefschlaf gezerrt wird. Der Frachter ist völlig vom Kurs abgekommen und steuert auf ein unbekanntes Signal zu. Die Mannschaft landet auf einem unbekannten Planeten und sieht sich einem unbekannten Raumschiff voller großer Eier wieder. Aus einem dieser hüpft sogleich ein merkwürdiges Wesen, das sich an das Gesicht Kanes klammert. Die Flucht zurück in den Frachter wird angetreten und man versucht Kane zu retten, aber dafür ist es schon zu spät…
Ridley Scott inszenierte 1979 diesen Film, der praktisch vom Kinostart weg zum Kulthit wurde. Science Fiction und Horror werden perfekt vermischt. Gesetzt wird noch auf Horror der alten Klasse. Unheimlich ist der Film in erster Linie dank einer starken Atmosphäre. Die Nostromo ist keine Enterprise, sondern eher spärlich beleuchtet. Das unbekannte Wesen, das sich all zu bald auf dem Schiff herumtreibt, stellt eine immerwährende Gefahr da. Das gruseligste ist eben das, was man nicht sieht. Wo ist das Alien? Wann schlägt es zu? Oft weiß man das erst, wenn es zu spät ist.
Auf große Schockmomente wird fast nahezu verzichtet, allerdings reicht auch die eine große in Form des Chestbursters. Die Szene wurde recht berühmt und wohl oft genug parodiert – nicht nur in Spaceballs. Der große Showdown zwischen Ripley und dem Xenomorph ist dann ebenfalls einer, denn man rechnet eigentlich schon damit, dass jetzt gleich der Abspann läuft. Ripley spielt zwar die Hauptrolle und war ja in allen Filmen dabei, wirkt aber nie so wie die große Überheldin, was den ganzen Film auch am Ende recht glaubwürdig darstellt.
Ridley Scott hat eine sehr gute Regiearbeit abgeliefert, die Kameraeinstellungen und die Schnitte tragen viel zur Atmosphäre bei. Die Schauspieler waren auch allesamt sehr gut. Sigourney Weaver wurde als Lt. Ripley zum großen Star. John Hurt wurde durch die Chestbursterszene berühmt. Diese Szene war auch für die Schauspieler überraschend, denn ihnen wurde nicht gesagt, wann und wie die Geburt des Aliens stattfindet. Der Ekel und die Schockiertheit, welche sie da am Frühstückstisch zeigen, sind also nicht gespielt.
Alien ist zu Recht einer der ganz großen Kultklassiker des Science-Fiction Films. Auch nach fast 30 Jahren kann der Film dank seiner starken Atmosphäre überzeugen und auch das Alien sieht immer noch gut aus.
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