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Armageddon PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
05.07.2007

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Man nehme eine Handvoll bekannter Schauspieler, investiere viel Geld in mächtige Special Effects, versehe alles mit einer großen Ladung US-Patriotismus und zumindest in den USA hat man dann einen Film, der Rekorde bricht. Was bei Independence Day so gut geklappt hat, musste bei Armageddon natürlich auch klappen. Wer braucht da schon eine Story…

Ein riesiger Asteroid rast auf die Erde zu und wenn er drauf kracht ist es aus. Schon vorher knallen kleine Splitterteile auf den Planet und richten einigen Schaden an. Was also tun? Natürlich kommen da nur die USA als Weltenretter in Frage und die kennen nur eine Möglichkeit: Sprengen. Dafür braucht man einen Bohrexperten und sein Team, das auf dem Asteroiden landet, ein Loch bohrt, eine Atombombe rein wirft und dann wieder schnell verschwindet.

Mehr Story gibt es nicht und man hat nun 150 Minuten Zeit sich all die Plotlöcher und unlogischen Momente zu Gemüte führen zu können. Würde die NASA in so einer Krisensituation wirklich ein paar Ölbohrleute ins Weltall schicken und ihnen das Schicksal der Menschheit überlassen? Glaubt irgendjemand, dass die nach 2 Wochen „Training“ dazu in der Lage sind? Warum muss es so dämliche Klischees geben? Die MIR im Weltall ist natürlich der reinste Schrotthaufen, der Russe ständig besoffen und natürlich explodiert dort so gleich etwas. Hält man den Zuschauer wirklich für so dumm, dass er das für voll nimmt?
Ansonsten wird mit Special Effects zu gemüllt. Überall explodiert was, es ist laut, es kracht und das nervt spätestens nach 5 Minuten.

Ein paar gute Momente haben sich hier dann doch noch eingeschlichen und für die sind lediglich 2 Schauspieler zu ständig: Bruce Willis und Steve Buscemi. Die beiden geben sich zumindest noch halbwegs Mühe und es ist doch immer schön zu sehen, wenn jemand versucht den Volldepp Ben Affleck zu töten. Am Ende des Films muss dann Bruce Willis natürlich den Heldentod sterben, er opfert sich für seine Crew und die Menschheit…blah, das ist so widerlich das man fast kotzen will. Wo ist denn der echte Bruce Willis, in dem doch ein wenig John McClane steckt? Der hätte Affleck mit einem Arschtritt und einem gebrüllten Yippee-ki-yay, motherfucker auf dem Asteroiden zurückgelassen, wie er es verdient.
Die restlichen Schauspieler spielen so belanglos, das es zum Film passt. Wer hat Liv Tyler eigentlich erzählt, dass sie Schauspielerin ist?

Gibt es sonst noch etwas gutes…eigentlich nicht, außer vielleicht den Soundtrack mit Bands wie Aerosmith, Journey, John Denver, ZZ Top…Klassen besser als der eigentliche Film.

Bewertung
2/10
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