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Geschrieben von ShadowAngel
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13.11.2008 |
Eine richtig große Filmkarriere hatte er nie und trotzdem ist er Kult: Bruce Campbell. Das liegt natürlich in erster Linie an den drei Evil Dead Filmen oder neueren wie Bubba Ho-Tep. Trotzdem ist er die meiste Zeit eher in billigen TV Produktionen zu sehen. Assault on Dome 4 ist genau so eine.
Produziert mit wenig Budget vom Sci-Fi Channel, ist der Film eigentlich nichts weiter als die zigste Kopie von Die Hard., angesiedelt aber in der Zukunft. Dort bricht Alex Windham gerade mal aus einem Gefängnis aus, befreit noch ein paar Kumpel und stürmt dann besagtes Dome 4, was wohl irgendeine Forschungsstation sein soll. Chase Moran ist John McClane für Arme und hat auf Dome 4 eigentlich nichts zu suchen, allerdings arbeitet seine Frau dort und der will er ein Geburtstagsgeschenk bringen. Es ist ja klar, das nach Windhams Angriff er der einzige ist, der zur Rettung schreiten kann.
Ja, sonderlich innovativ ist der Film nicht. Auch Windham klettert durch Schächte und kann sich der Übermacht nur erwehren, weil er scheinbar besonders hart im Nehmen ist. Derweil basteln die Terroristen an einer Bombe um Dome 4 zu zerstören und die Angestellten mit einer Art Giftgas lahm zu legen.
Wirklich viel gibt es zu dem Film nicht zu sagen. Er plätschert dahin, man merkt, dass kein großes Budget zur Verfügung stand, die meisten Schauspieler sind unbekannt und schlecht und so ist es wirklich ein Fernsehfilm für den Sonntagnachmittag. Gut, nicht ganz, denn er ist doch blutiger als erwartet ausgefallen. Spannung kommt eigentlich auch nicht so wirklich auf, da alles in einer Rückblende erzählt wird und man so zumindest direkt vom Start weg her weiß, das Moran überlebt. Aber alles andere als ein Happy End wäre ja sowieso undenkbar.
Bruce Campbell spielt Alex Windham und er scheint Spaß daran zu haben. Er spielt den Bösewicht mit einiger Hingabe und seinem ganz typischen Overacting, das man so eigentlich gar nicht bezeichnen kann. Campbell ist tatsächlich so ziemlich das einzig positive und schafft es den Film damit gerade noch so in den Durchschnitt zu heben.
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Für Fans von Campbell einen Blick wert, alle anderen holen sich lieber Die Hard.
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