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Mittlerweile prügeln sich Asterix und Obelix seit fast 50 Jahren durch Horden römischer Soldaten. 1968 erschien der erste Comicband und mit ihm das gleiche noch mal in Filmform.
Wie immer ist das Dorf der Gallier von Römern belagert, die hinter das Geheimnis der unglaublichen Kräfte der Gallier kommen wollen. Die Römer mögen zwar spinnen, aber ganz dumm sind sie nicht und so schleusen sie einen Spion in das Dorf ein, der auch bald hinter das Geheimnis kommt: Es ist ein Zaubertrank, welchen der Dorfdruide Majestix zusammenbraut. Als sich dieser mal wieder in den Wald aufmacht, wird er prompt entführt. Asterix eilt ihm zur Rettung.
An sich könnte ich es kurz machen: Schade. Dieser erste Film über die Gallier ist nämlich mit einer der schlechtesten. Der Comic, der als Vorlage diente, wurde gar nicht komplett übernommen, viele Anspielungen und Witze fehlen. Vermisst wird auch Obelix, der lediglich im Dorf auftaucht, bei Miraculix’ Rettung aber gar nicht dabei ist. Hier gilt das gleiche wie bei Bud Spencer & Terence Hill: Nur zusammen sind sie richtig gut. Zwar erscheint es logisch, das Asterix allein eine bessere Chance hat, sich in das römische Lager zu schleichen, aber trotzdem fehlt da einfach was. Und warum überhaupt schleichen? Sie hätten ja auch einfach das Lager kurz und klein prügeln können…
Zwar hat der Film einige nette Momente, wie der etwas tumbe Händler der von Asterix auf die Idee gebracht wird, Holzwürmer zu verkaufen („Du schlägst einfach die Holzwürmer aus dem Brett vor deinem Kopf“), aber trotzdem zieht sich der Film im Lager arg lang dahin. Und trotz einer geringen Laufzeit von 68 Minuten. Man hat den Eindruck, dass die Macher nicht so recht wussten, wie sie den Comic filmtauglich umsetzen und haben dann Szenen wie das ganze Zaubertrankgebraue im Römerlager absolut in die Länge gezogen. .
Deutsche Synchronisationen gibt es von dem Film gleich drei. Eine alte, eine neuere und eine sächsische. Letztere sieht sich wohl kaum jemand freiwillig an. Die erste Synchronisation ist stinklangweilig, bei der zweiten kommen zwar die paar Wortwitze besser rüber, dafür hat man Frank Zander als Asterix, was einfach mal so gar nicht passt.
Insgesamt also ein eher enttäuschender Film. Da bleibt man lieber beim Comic.
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