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Geschrieben von ShadowAngel
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02.05.2009 |

Bereits ein Jahr nach dem ersten Asterixfilm wurde der zweite veröffentlicht, der wiederum auf einem der Comics basierte. Interessanterweise war Asterix und Cleopatra im Original der 6. Band, wurde in Deutschland aber auch aufgrund dieses Films als zweiter veröffentlicht, man warf die Reihenfolge der ersten 6 Comics völlig durcheinander was auch dafür sorgt das einige Ungereimtheiten entstehen. Das aber nur am Rande.
Es geht nach Ägypten und dort wohnen wir erstmal einen Streit zwischen Caesar und Cleopatra bei. Wie Caesar so schön erklärt, sind die Ägypter Out und die Bauwerke nichts weiter als Schnee von gestern. Während Cleopatra Vasen zerschmettert, bietet sie Caesar eine Wette an, das die Ägypter einen Palast bauen, der so prunkvoll ist das Caesar der Lorbeer vom Kopf fällt. Engagiert wird dafür der Architekt Numerobis, dessen bisherige Bauten eher katastrophale Bruchbuden sind. Aber zum Glück kennt er ja Miraculix und so reist er erstmal nach Gallien um bei Miraculix um Hilfe zu betteln. Klar das Asterix und Obelix auch mitreisen und bald allerhand zu tun bekommen, denn nicht nur Caesar will verhindern das Cleopatra diese Wette gewinnt, auch Numerobis’ Architekturkonkurrent Pyradonis verfolgt dieses Ziel.
Asterix und Cleopatra kommt um einiges spritziger und flotter daher als sein Vorgänger. Die Macher haben es nicht nur geschafft, den Comic nahezu 1:1 auf die Leinwand zu bringen, sondern auch einiges Neues einzubauen. Auffällig in erster Linie sind die Gesangseinlagen, diese tauchen nur in diesem Film auf und sind größtenteils recht in Ordnung und bei weitem nicht so kitschig wie etwa von Disney. Am besten gefällt mir hierbei das Giftmischerlied von Pyradonis.
Natürlich werden auch die Ägypter auf die Schippe genommen, das fängt schon direkt vor dem eigentlichen Film an. Man sieht einen Ägypter und ein Sprecher erklärt, dass die ja einen ganz eigenen Sprachstil hätten und deshalb die Synchronisation nicht ganz so perfekt ist. Natürlich kommen auch die Pyramiden vor und man erfährt endlich, warum der Sphinx die Nase fehlt. „Legendär“ ist auch der Comic, weil Obelix das erste und einzige Mal von Miraculix Zaubertrank erhält. Und zum Glück konnte der Wortwitz in die deutsche Synchronisation gerettet werden, diese ist sehr gelungen und überzeugt mit guten Sprechern – Asterix wird nicht mehr von Frank Zander vertont sondern von Hans Hessling der mir etwas besser gefällt. Edgar Ott macht auch hier wieder den Obelix.
Dieser Film ist mit knapp 70 Minuten wieder recht kurz geraten. Allerdings ist das aufgrund des Tempos kein Nachteil, so vermeidet man Längen wie sie bei der grässlichen Realverfilmung dieses Comics aus dem Jahr 2003 entstanden sind. Für mich ist er nach Asterix bei den Briten und Asterix erobert Rom der drittbeste Film rund um die Gallier.
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Letzte Aktualisierung ( 02.05.2009 )
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