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Ator 2 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
15.05.2010

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Ein Ator war nicht genug, die Italiener schoben schnell Teil 2 hinterher.

Ein Erzähler klärt uns darüber auf, dass es immer noch Barbaren gibt. Was unterlegt wird von wilden Barbaren in einer Höhle, die wild rumprügeln. Mitunter erinnert das an schlechtes Wrestling, so eine Mischung aus GLOW und Herb Abrams UWF. Aber der Erzähler klärt uns dann schnell auf, dass es auch intelligente Menschen gibt. Das sind dann die Magier die auch in Höhlen hocken, aber zaubern und forschen können. Der Zauberer erklärt einer Tussi, dass es nur einen einzigen Mann gibt, dem er traut und sie soll ihn suchen und das ist natürlich Ator.
Dann ist auch schon Rückblendzeit angesagt. Szenen aus dem ersten Film werden gezeigt, so kann man die Laufzeit natürlich auch strecken. Würde Ator 1 nicht so viele geile Szenen bieten, könnte man auch sagen „Schaut euch Ator 2 an, die Rückblenden zeigen alles“ – aber so ist es nicht, viel Trash wird übersehen. Immerhin entblödete man sich nicht, die lächerliche Kopfabschlag-Szene nochmal zu zeigen. Schon arg mutig sowas. Auch das „grauenvolle Monster“ wird nochmal gezeigt. Manchmal sind Rückblenden eben doch nicht so gut, muss man dieses billige Pappspinnenvieh nochmal zeigen?

Zum Glück wurde bei Ator 2 nicht viel verändert. Schlechte Darsteller, schlechte Handlung und ein Musikgedudel, das an Golden Axe auf dem Mega Drive erinnert. Was will man mehr? Klar, die Dialoge. Auch hier wurde gute Arbeit geleistet, die deutschen Synchrostümper haben wieder mal  besten Dialogtrash abgeliefert mit unglaublichen Stimmen.
In der Handlung labert der Magier seine Tochter voll, dass sie Ator suchen soll, während eine monströse Horde von 7 Reitern in die Burg strömt  oder die Felsenlandschaft oder was auch immer es sein soll.
Es folgt viel Gelaber und die Tochter von Akronos dem Magier flieht. „Sie war schon viel zu weit weg“. Der Obergrunzbösewichtling ist entzürnt und befielt seinen Häschern sie zu jagen, was auch gelingt, denn obwohl sie ja vieeeeeeeeeel zu weit weg war, reicht schon ein schlechter Schnitt, um sie einzufangen. Es folgt ein Kampf, ein Schnitt zurück zu Akronos und Gelaber und dann sehen wir Ator mit einem unglaublichem Fakeschwert und wieder Gelaber. Die Tochter von Akronos stürmt mit einem Pfeil in der Schulter (wo kommt der her?) dazu und fällt natürlich so gleich in Ohnmacht. Ator und sein Schmied bearbeiten sie sogleich mit Dampf und Plastikpflanzenblättern und wer bis hierhin der merkwürdigen Handlung folgen konnte ist klasse. Ich schaff es nicht mal mit Whiskey (Ohne würde ich mir den Film nicht mal gegen Bezahlung antun)
Die Handlung ist natürlich simpel: Ator gegen den Bösewicht. Mal wieder.

Was aber hier wieder an Trash gezeigt wird, ist einfach nur genial. So gibt es einen Kampf in einer Höhle, wo der Bösewicht unter einem schwarzen Leintuch rumgrunzt und der bedrohlich wirken soll. Als dieser bekämpft wird, gibt es wieder fieses Keyboardgedudel und Gegrunze in einer undefinierbaren Sprache. 

Auch bei den Schauspielern gibt es nicht viel Neues zu berichten. Die sind eben schlecht und Miles O’Keefe ist eben Ator, der grunzige, mittendrin.

Mochte man Ator 1 (und wer mochte das nicht? Notfalls wird eben mit etwas Whiskey nachgeholfen), wird man auch Ator 2 mögen. Nicht ganz so unglaublich trashig, aber immer noch trashig und schlecht genug um einfach Spaß zu machen.

Bewertung
7/10
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