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Attack Girls' Swim Team versus the Undead PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
29.01.2009

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Joshikyôei hanrangun aka Attack Girls' Swim Team versus the Undead aka The Girls Rebel Force of Competitive Swimmers bietet ja schonmal ziemlich trashige Alternativtitel.
Gleichzeitig klären sie uns auch darüber auf, was uns bei diesem Film erwartet: Zombies und ein Schwimmteam.

Wir erleben ein Schwimmteam, das sich auf einen Wettkampf vorbereitet. Währenddessen macht ein Virus Ärger und alle Schülerinnen (Schüler scheint es nicht zu geben) sollen sich mal zum Arzt begeben. Das Ganze hat natürlich ein verrückter Wissenschaftler ausgeheckt, der die armen Mädchen mit einem fiesen Virus infiziert, der selbige in Zombies verwandelt.
Die Lehrer müssen gleich auch noch dran glauben, bekommen aber eine andere Flüssigkeit ab. Die Zombies grunzen und morden, es fließt Blut und das sieht schon recht lustig aus.
Mitten in diese Splatterorgie platzt Aki, die Protagonistin des Films und sie stellt schnell fest, dass alle aus dem Schwimmteam von dem Virus unbeeindruckt bleiben – es liegt wohl am Chlor (oder was die da auch immer ins Wasser kippen) und so beginnt der Kampf.

Im Prinzip vereint Girls' Swim Team versus the Undead fast alles, was ich bei einem Trashfilm will: Zombies, Blut und Titten – fehlen nur noch die Ninjas, aber man kann wohl nicht alles haben.
Der Film beginnt viel versprechend mit der ersten Leiche und Blut, dass man dabei nur eine Hand samt Messer sieht, erinnert mich direkt an Dario Argento und seine Horrormeisterwerke, aber an diese reicht dieser japanische Trash natürlich niemals heran. Stattdessen ist alles ziemlich Low-Budget, was sich vor allem bei den zahlreichen, miesen CGI-Effekten zeigt. Eine Bombenexplosion sorgt dafür, dass man vor Lachen gekonnt von der Couch fliegt.

Aber auch die Splatterffekte sorgen für Lacher. Die Mädels werden mit Blut voll gesaut und es fliegen massenhaft Arme und Köpfe durch die Gegend. Die lustigsten Szenen entstehen in Verbindung mit einer Englischlehrerin (die auch in der Originalversion versucht englisch zu reden). Diese schnippelt zuerst mit einer Schere rum, dann mit einer Kettensäge und zieht aus ihren Opfern immer etwas raus, das wie eine Faschingsgirlande aussieht. Es soll wohl einen Darm oder andere Innereien darstellen. Auf jeden Fall ist das grandios.
Leider aber fällt der Film ab der Mitte ziemlich ab. Nicht nur, weil es da zu diversen, recht langweiligen Sexszenen kommt, sondern auch, weil krampfhaft versucht wird, die Handlung zu vertiefen. Wann lernen die Filmemacher endlich, dass ein trashiger Splatterfilm keine Handlung braucht?
Gebt uns Zombies und Titten und Blut und Splatter und wir sind glücklich.
Mich zumindest interessiert es nicht, dass Aki von dem gestörten Wissenschaftler entführt und zur Elitekämpferin ausgebildet wurde, gleichzeitig aber immer den Klängen einer Flöte unterlag und dann Sex haben musste (Bei Flöte muss ich an Jethro Tull denken und das ist gruselig).
Zumal sich diese Szenen recht lang dahin ziehen und langweilen, genauso wie die Szene zwischen Aki und einer anderen Tussi.
Hat man diesen Mittelteil überstanden, wird es wieder lustig. Die Englischlehrerin macht Krawall, der Sportlehrer starb am Anfang, tauchte dann aber wieder auf (Was nur eine Tarnung ist) und dann wird es lustig. Aber das will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Die Darsteller sind natürlich allesamt sehr klischeehaft und haben die Bezeichnung Schauspieler nicht verdient. Gerade aber bei solch einem Film passt das sehr gut, die Grimassen die man hier zu sehen bekommt, sind große Klasse.

Joshikyôei hanrangun ist insgesamt keine Genialität, da er in der Mitte eher langweilt, aber gerade der Anfang und das Ende sind sehr genial. Für eine Party ist das sicher ein passender Film, ansonsten am besten nicht nüchtern ansehen und keine Fragen stellen über die Handlung, denn auch wenn man hier mehr wollte, es ist alles sehr wirr und merkwürdig.

Bewertung
6,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 15.02.2009 )
 
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