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Back to the Future III PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
29.06.2008

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Eine gute Trilogie zu finden, bei der alle Filme einem gewissen Standard entsprechen und gut sind, ist schwer. Meist ist es ja der dritte Teil, der ein wenig abfällt, so wie etwa bei Star Wars und leider macht auch die Zeitreisetrilogie rund um Marty McFly und Doc Brown da keine Ausnahme.

Teil 3 wurde damals zusammen mit Teil 2 produziert. Bei diesem sahen wir, wie der Blitz in den DeLorean einschlägt und zusammen mit dem Doc verschwindet. Ein Postbeamter kommt kurz daraufhin an die Stelle und übergibt Marty einen Brief. Der Doc lebt nun im Jahr 1885 und ist dort recht glücklich. Marty kommt trotzdem zu ihm, nachdem er einen Grabstein entdeckt, der den Tod von Doc Brown verkündet. Das darf natürlich nicht passieren und irgendwie ist dies der erste unlogische Moment. Denn, im ersten Teil noch löst sich Marty bekanntlich langsam auf, da sich seine Eltern auf der Party nicht küssen. Müsste sich dann der 1955er Doc nicht auch auflösen, da er doch 1885 stirbt? Generell darf man wohl nicht allzu sehr darüber nachdenken, denn an sich dürften sich Marty und Doc auch gar nicht daran erinnern, dass die Schlucht 1985 einen völlig anderen Namen hat, da dieses Ereignis welches der Schlucht einen neuen Namen gab, ja 1885 verhindert wurde (Ähnlich wie Marty in Teil 1955 Gordie Wilson überhaupt erst auf die Idee bringt, als Bürgermeister zu kandidieren).

Gut, lassen wir den Zeitreisekram mal links liegen. Das Hauptproblem des Film ist an sich einfach, das Jahr. 1885. Der wilde Westen und die ganze Stadt sieht nicht annähernd so aus wie 1985 oder 1955 oder 2015. Genau das ist mein Hauptproblem. Die schönste Sachen an den beiden vorherigen Filmen, war doch zu sehen wie sich die Stadt über die Jahre verändert – und eben doch gleich bleibt. Die Schule gibt es noch, das Cafe aus den 50ern wurde 2015 zum Cafe der 80er. Das fehlt und das einzige was man hat, ist die Turmuhr, die hier gerade gebaut wird. So bleiben als einzige Verbindungen die Vorfahren von Marty, Tannen und Strickland und sie sind alle in Rollen die passen. Tannen trägt den Namen Mad Dog und ist der böse Outlaw wie man ihn schon in dem Video bei Teil 2 sah. Strickland ist hier nicht Schulleiter sondern der Sheriff, was auch passt.

Was dagegen gar nicht passt, ist der schreckliche Versuch einer Lovestory zwischen Doc Brown und Clara. Es wirkt aufgesetzt, es ist nicht romantisch, es wirkt übertrieben kitschig und Mary Steenburgen hat ständig einen Blick drauf der an einen doofen Hund erinnert. Das Ganze macht einfach keinen Spaß, zumal sich diese Szenen ganz fies dahin ziehen und praktisch gar kein Ende finden.

Gut, der Film hat auch seine guten Momente. An sich ist der ganze Anfang extrem stark. Von den Szenen in 1955 über die gelungene Westernparodie am Anfang, vor allem im Saloon und auch der Auftritt von ZZ Top ist ganz nett. Aber der Film fällt danach sehr schnell in sich zusammen und kann nur noch ganz selten überzeugen
So hält man sich lieber an die beiden Vorgänger, die sind wesentlich besser.

Bewertung
5,5/10
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