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Die Galaxie wird mal wieder von einem üblen Bösewicht bedroht. Dieser heißt Sador und sein neuestes Ziel ist der Planet Akir. Die Bewohner des Planeten heißen Akira und sind an sich friedliche Menschen - und weil Sador wohl doch ein ganz netter ist, gibt er ihnen 7 Tage Zeit, sich auf die Eroberung vorzubereiten. Alle Akira haben natürlich Angst, bis auf den jungen Shad, der auf Sklaverei keine Lust hat, mit seinem Raumschiff verschwindet um sich eine schlagkräftige Söldnertruppe zu suchen. Er findet 6 Gestalten, darunter den Cowboy von der Erde, das Reptilienwesen Cayman und eine Amazone darf natürlich auch nicht fehlen. Diese Sieben machen sich nun auf den Weg, um Sador das Handwerk zu legen… Der gute Roger Corman hat in seiner Laufbahn ja eine Menge Filme gedreht, vor allem Science-Fiction fand er immer klasse. Anstatt jetzt aber eine B-Movie Kopie von Star Wars zu machen, vergreift er sich lieber an den Glorreichen Sieben bzw. am Original Seven Samurai. So ist Battle beyond the Stars also ein Remake eines Remakes und natürlich findet man trotzdem noch Anlehnungen an Star Wars oder Star Trek, was vor allem bei den Raumschiffen gut zu sehen ist. Gebastelt wurden diese übrigens von James Cameron, der damals noch weit von seiner erfolgreichen Laufbahn als Regisseur entfernt war. Regie führte dabei nicht Corman selbst, sondern Jimmy T. Murakami. Sein bekanntester Film dürfte wohl When the wind blows sein. Recht überraschend für einen B-Film ist wohl auch die Vielzahl an bekannten Schauspielern. Die Hauptrolle fiel dabei an Richard Thomas, den wir alle als John Boy von den Waltons kennen. John Saxon und Robert Vaughn sind auch keine unbekannten. Das Robert Vauhn hier mitspielt ist ja auch ganz witzig, der war schon bei den glorreichen Sieben dabei und spielt hier den gleichen Charakter noch mal, nur eben im Weltraum. George Peppard spielt den Cowoby, der auch Cowboy heißt und für die eher lustigen Momente sorgt. Die drei letztgenannten kennt man natürlich vom A-Team und so wartet man bei diesem Film eigentlich nur, dass irgendwann B.A. aus einer dunklen Ecke hüpft, „I pitty the fool“ grummelt und ein Raumschiff aus Schrott zusammenbastelt. Aber man kann eben nicht alles haben. Herausgekommen ist dabei ein recht unterhaltsamer Trashfilm, denn so richtig ernst kann man das Ganze nicht nehmen. Zwar ist Battle beyond the Stars Cormans teuerster Streifen (Weshalb vor allem die Weltramszenen noch in zig weiteren Filmen recycled wurden) aber der Großteil der 2 Millionen Dollar gingen natürlich für die Schauspieler drauf. Den Raumschiffen sieht man direkt an, dass sie nur Minimodelle sind, die Laserstrahlen sind reingemalt und die Pappkulissen und Kostüme wirken auch mehr wie aus Star Trek geklaut. Anmerken muss man nur, dass der Film mit 100 Minuten etwas zu lang geraten ist, denn einige sinnlose Gespräche haben sich dann doch eingeschlichen. Ansonsten ist Battle beyond the Stars aber unterhaltsamer Sci-Fi Trash.
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