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Geschrieben von ShadowAngel
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02.08.2008 |
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„Freakshow…der Sound aus dem Jenseits“ ist der merkwürdige und überlange Titel zu diesem kleinen Glammetalhorrorfilm aus den 80ern. Der gleiche Regisseur (John Fasano) hat zuvor mit Rock n’ Roll Nightmare einen ähnlichen Film gedreht.
Eine Band namens Black Roses steht im Mittelpunkt des Films. Die sind wahnsinnig berühmt und beliebt – haben aber noch nie ein Konzert gespielt. Das sollte sich nun ändern und sie buchen erstmal 4 Konzerte in einem kleinen Kaff. Was folgt ist klar, die meisten Erwachsenen sind so gar nicht glücklich darüber. Metal in unserem Kaff? Unerhört. Trotzdem lässt der Bürgermeister die Band mal spielen. Es scheint ja auch alles in Ordnung zu sein, bis sich die jugendlichen Konzertbesucher anfangen zu verändern - und der Spaß beginnt. Lediglich der Lehrer Moorhouse ahnt, was hier vor sich geht.
Die Handlung des Films ist alles andere als revolutionär oder interessant und wird auch eigentlich gar nicht benötigt. Am Anfang zieht sich der Film noch ein wenig daher und bietet komische Szenen. So springt einer der Teenies um einen Pfahl und will die Stadt rot anmalen. Man erwartet schon fast, dass da jetzt eine große Musicalnummer startet, es wirkt völlig deplatziert und die Szene ergibt auch keinerlei Sinn. Die Teenies gehen später auf Mordtour, wobei man sagen muss, dass es hier schon einige sehr gelungene oder trashige Einfälle gibt. So wird einer von einer riesigen Mutantenspinne (Marke Billigplastik) angegriffen, die aus einem Lautsprecher hüpft. Das arme Opfer, obwohl übergewichtig wird dann auch noch in die kleine Box gezogen was schon sehr witzig aussieht. In einer anderen Szene macht sich eine über den Vater einer Freundin her, die zwei spielen Strip Gin (!), wobei der Vater wegen nackter Tatsachen einem Herzinfarkt erliegt. Auch das Zeigen von viel nackter Haut gehört ja zu 80er Jahren Horrorfilmen dazu.
Richtig gut sind aber auch die Konzertszenen. Zum Glück konnte man eine richtige Band für den Film gewinnen: King Kobra und die übernehmen bis auf den Sänger auch die übrigen Musikerpositionen. King Kobra war in den 80ern eine richtig gute Band die von Carmine Appice gegründet wurde. Der übrige Soundtrack besteht aus Musik von Lizzy Borden, Tempest, Hallows Eve und Bang Tango.
Die Special Effects sind natürlich so richtig schlecht. Wenn sich Konzertbesucher durch Blitze in Latexmumien verwandeln oder ein Teenie in ein Gummimonster verwandelt, das ein wenig an ET erinnert muss man aber einfach lachen. Die Schauspieler sind größtenteils eher unbekannt, Vincent Pastore (Der in die Box gezogen wird) kennt man von den Sopranos. Wirklich gutes wird hier auch nicht geboten, am besten ist Carmine Appice der seine Drumsticks rumschwingt.
Unterhalten hat mich Black Roses insgesamt schon, es ist nicht der Trashkracher den ich nun erwartet habe, aber schlecht ist das Ganze auch nicht. Einige Dialoge sind witzig, die Mordszenen sind auch nett und die Musik ist klasse. Man darf mir aber gerne mal erklären, warum dieser Film indiziert ist…
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