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Reviews zu Filmen mit einem solchen Bekanntheitsgrad wie „Blues Brothers“ sind ja immer so etwas wie „Perlen vor die Säue werfen“, oder wie man auch immer sagt. Wagen wir es trotzdem und machen uns frisch ans Werk.
Die Story ist verläuft in etwa so: Aus dem Gefängnis entlassen, braucht Jake Blues erst mal Geld, und so wollen er und sein Bruder Elwood die Vorsteherin ihres alten Waisenhauses anpumpen. Zu ihrer Verbitterung müssen sie jedoch feststellen, dass dieses hochverschuldet ist und aufgelöst werden soll. Natürlich können das unsere beiden Helden dass nicht zulassen, und während einer Gospel-Predigt kommen die Beiden auf die Idee, „die Band“ wieder zusammenzuführen und so das Geld aufzutreiben. Das ganze stellt sich allerdings als etwas schwieriger da, als erwartet, doch nach einigen Startschwierigkeiten hat die Band auch schon ihren ersten „Gig“(bei dem sie sich für die „echte“ Band des Abends ausgeben“). Folglich haben die beiden Brüder eine deftige Verfolgungsjagd auf dem Hals, zuerst verfolgt von der echten Band und dem Clubbesitzer, gleich im Anschluss von der Polizei. Nachdem sie dieses Hindernis gemeistert haben, kriegen sie über einen alten Kumpel einen ziemlich lohnenswerten Auftritt angeleiert, der wider Erwarten ein voller Erfolg ist. Da ihnen allerdings die Polizei aufgrund einiger „Verwicklungen“ auf den Fersen ist, machen sie sich recht überstürzt aus dem Staub und liefern sich mit „den Bullen“ eine fünf- minütige Verfolgungsjagd, die inzwischen unbestritten Kultstatus erreicht hat und zu den besten der Filmgeschichte gezählt wird. In Chicago angekommen, hechten sie schließlich noch-verfolgt von Militärpolizei und einer Horde SEK’s – ein Treppenhaus in einem Bürogebäude hoch, zahlen die Schulden ihres Waisenhauses ab und –schwupp- fertig ist das Happy End. Trotz Verhaftung. Dazwischen entgehen sie immer mal wieder knapp Attentaten einer mysteriösen Schönheit, die sich gegen Ende als Jakes zurückgelassene Braut herausstellt; legen sich mit Nazis an oder liefern unterhaltsame Dialoge.
Die Besetzung ist einfach nur klasse. John Belushi und Dan Akroyd bilden als Jake und Elwood Blues ein geniales Gespann, Carrie Fisher spielt Jakes rachsüchtige Verlobte und zahllose Musiker-legenden haben Nebenrollen oder Gastauftritte (natürlich mit Musikeinlage, schließlich handelt sich bei Blues Brothers um eine Musikkomödie). Um eine kleine Auswahl zu nennen: Cab Calloway als „lehrmeister“ der Brüder Blues, James Brown als Gospel Reverend ,Ray Charles als Musikladeninhaber, außerdem John Lee Hooker, Aretha Franklin und noch einige mehr. Die Band „The Blues Brothers“ gabs wirklich, sogar in dieser Besetzung. Genaugenommen resultierte der Film aus dem „Gag“, den sich Akroyd und Belushi genehmigten, mit einer Spitzenbesetzung (zu der unter anderem Sessionlegenden wie Matt „Guitar“ Murphy, Ryan Dunn , Tom Malones oder Lue Marrini gehören) in Saturday Night Live aufzutreten.
Der Film ist ein mit genialen Dialogen, die sich in Witzigkeit überbieten ausgestattetes Kult-Meisterwerk, was durch den klasse Rythm’n Blues Souundtrack und die Spitzenbesetzung noch unterstrichen wird. Dieser Film ist einfach Pflicht für jeden. Das einzige, was ich bei der Bewertung bedauere ist, dass die Skala nur 10 Punkte hat.
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