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Geschrieben von ShadowAngel
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07.01.2009 |
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In den 80ern befanden sich die USA im großen Wrestlingboom. Über Nacht kam diese Show aus kleinen Hallen in die großen Arenen und die größten Fernsehsender rissen sich um die Shows. Das alles verdankt man vor allem Vince McMahon und Hulk Hogan, die das Wrestling und vor allem die WWF ganz groß machten.
Body Slam folgt recht lose dieser Geschichte. Harry Smilac ist ein heruntergekommener Musikmanager, der sich recht erfolglos aber mit viel Charme und Verhandlungsgeschick durch das Leben schlägt. Sein Leben ändert sich, als er an Rick Roberts gerät. Dieser engagiert ihn prompt als Manager und während Smilac noch denkt, es handele sich um Musik findet er sich im Ring wieder. Rick Roberts und sein Tag-Team Partner Tonga Tom schlagen sich recht erfolgreich durch, vor allem als Smilac auf die Idee kommt, Wrestling mit Rockmusik zu verbinden. Das beschwört den Neid anderer Manager herauf, vor allem Lou Murano ist Smilac alles andere als wohl gesonnen…
Der Film ist an sich recht unterhaltsam, vor allem dann, wenn man Wrestlingfan ist und vor allem auch noch was mit dem Pro Wrestling der 80er anfangen kann. Es treten haufenweise bekannte Wrestler auf. Rick Roberts wird von Rowdy Roddy Piper verkörpert, sein Tag-Team Partner von Sam Fatu. Der böse Manager Murano wird von Captain Lou Albano gespielt und viele weitere bekannte Wrestler wie Ric Flair, Afa Anoai, Bruno Sammartino oder Fred Blassie tauchen zumindest in Nebenrollen auf. Die Wrestler sind natürlich alles anderes als gute Schauspieler, grunzen aber zumindest meist gekonnt in die Kamera. Zumindest Piper zeigt Talent und so war dieser Streifen der Beginn seiner recht langen Filmkarriere.
Harry Smilac wird von Dirk Benedict verkörpert und seine Darbietung weckt Erinnerungen an seine Rolle des Templeton Peck beim A-Team. Schon in dieser Serie zeigte er sein großes Verhandlungsgeschick und legte mit viel Charme die Leute rein.
Body Slam überzeugt vor allem durch einige gute Wrestlingszenen und trashige Sequenzen, wie der Auftritt in einer Fernsehshow. Der Moderator sieht aus wie Roger Ebert und im Publikum sitzen haufenweise klischeehafte Charaktere, wie Rocker und Nonnen. Dieser ganze Auftritt, bei dem Billy Barthy noch einen weiteren Wrestlingmanager spielt, ist sehr unterhaltsam. Trotzdem ist der Film nicht der ganz große Lacherfolg, sondern einfach nur ein netter kleiner Film der gut unterhält, einen gut aufgelegten Dirk Benedict zeigt und in erster Linie Wrestlingfans unterhalten wird.
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