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Der Film „Der große mit seinem außerirdischen Kleinen“ war wohl ein großer Kinoerfolg, so dass man ein Jahr später direkt das Sequel hinterher schob. Das gleiche Produktionsteam war wieder dabei und Bud Spencer kurvt wieder als Sheriff Craft durch die USA. Dieses Mal verschlägt es ihn in ein noch kleineres Kaff irgendwo in der Pampa. H7-25 entschied sich am Ende von Teil 1 bei Bud zu bleiben, zur Tarnung nennt er ihn fortan Charly (Wie die Ameise von der blauen Elise, was für eine Strafe), da er aber weiter mit seinem Spielzeug (Sieht nach wie vor wie ein schwarzbemalter Sternenzerstörer aus) für Chaos sorgt, bleibt er nie lang Sheriff in einem Dorf. Jetzt ist er in einem Kaff namens Monroe gelandet. Hat man den Vorspann hinter sich gebracht und den Film einige Minuten lang gesehen, wird deutlich das hier eigentlich die gleiche Handlung des Vorgängers leicht verändert nochmal verfilmt wurde. Bud und Charly sind in einem Kaff, statt dem Deputy gibt es als Sidekick einen Radiosprecher und statt nochmal das Militär zu verprügeln sind nun außerirdische Aliencyborgandroideninvasoren zur Stelle. Es ist eigentlich nie wirklich klar, was sie sind. Aliens? Androiden? Sie verprügeln jedenfalls die Leute im Kaff, darunter die Holzfäller (Anführer ist natürlich Riccardo Pizzuti) und so kommt Craft dazu und es entsteht wieder mal Ärgert. Die Aliencybords können auch Gehirnwäsche durch irgendwas starten und bringen so das Militär das wieder auftaucht und viele Dorfbewohner unter ihre Kontrolle. Was in der Mitte passiert ist recht belanglos, am Ende gibt es die große Schlägere und mithilfe einer Rockerbande und den Holzfällern (Ist dies das einzige Mal das Pizzuti keinen Bösewicht spielt und nicht von Bud aufs Maul kriegt?) gelingt es Craft die Invasoren zurück zu schlagen. Der erste Teil war schon keine Ausgeburt an intelligenter Handlung und zeigte deutlich, wie sehr Bud Spencer von guten Dialogen und spaßigen Schlägereien (sowie am besten noch einer ordentlichen Fressorgie) lebt. Letztere fehlt hier, auch die Schlägereien sind nicht wirklich toll und bei den Sprüchen wird absolut auf Sparflamme gekocht, denn es gibt eigentlich fast gar nichts. Die meisten Dialoge sind belanglos und nach 10 Sekunden schon wieder vergessen – und das trotz Rainer Brandt, aber der Film gibt eben auch nicht wirklich viel her. Stattdessen gibt es quälende Langeweile. Was soll man zu dem Film noch groß schreiben? Er ist schlichtweg schrecklich, nicht unterhaltsam und wenn man nicht vorher ungläubig den Kopf schüttelt, dann spätestens dann wenn Bud mit Charlie in einem gelben Buggy durch den Weltraum fliegen. Absurd waren die Spencer/Hill Filme fast immer, aber nicht so verdammt dämlich und peinlich wie es Buddy haut den Lukas ist. Ganz großer Dreck einfach.
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