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Mal wieder ein asiatischer Film, der auf einem Manga basiert. Selten geht dies gut, entweder kommt totaler Müll heraus wie bei DragonBall oder zumindest spaßiger Splattertrash wie bei Story of Ricky. Cat’s Eye ist ein Anime von Anfang der 80er, der auch eine Zeichentrickserie bekam, die heirzulande wohl wesentlich bekannter ist und unter dem Namen „Das Supertrio“ im Fernsehen lief. Bereits 1988 wurde das ganze schon mal verfilmt, das Review dreht sich aber um den Film von 1997. Der Film fasst den Anime kurzerhand zusammen: Rui, Hitomi und Ai sind drei Schwestern denen irgendwann ihr Vater abhanden gekommen ist. Er wurde entführt, aber es findet sich keine Spur. Um trotzdem nicht mit leeren Händen und ohne Andenken an ihn da zu stehen, werden die drei kurzerhand zu Diebinnen und klauen alle Bilder die ihr Vater gemalt hat. Die befinden sich in Kunstausstellungen, Privathäusern und anderen Gebäuden. Da die drei nicht auf die Idee kommen, sich die Bilder auf legale Weise zu beschaffen, klauen sie die. Was natürlich direkt die Polizei auf den Plan ruft. Toshio ist der arme Bursche der den drei immer erfolglos nachrennt und auch nicht sonderlich intelligent ist. Es fällt ihm (und allen anderen) nicht auf, das die drei immer Karten mit ihrem Namen (Eben Cat’s Eye) zurücklassen und so auch das Restaurant heißt, das sie tagsüber betreiben – und in dem Toshio Stammgast ist. Nach dem Intro, das gezeichnet ist und an die Animeserie erinnert, fängt der Film auch direkt mit so einer Bilderklauaktion an und diversen abenteuerlichen Verkleidungen und Einsatzgegenständen, die mitunter sehr an Batman erinnern. Danach folgt die Flucht, wobei Toshio sie jagt, bis die drei dann doch entkommen können. Bis dahin, also so die ersten 15-20 Minuten macht der Film sehr viel Spaß und hat auch einiges an Trashflair wie die dämliche Polizei und eine sehr comicartige Fluchtaktion auf Bikes, wobei Toshio erst auf einem klapprigen Fahrrad und dann auf einem Skateboard (ausklappbar) den drei hinterherjagt. Die drei entkommen natürlich. Wo wir schon bei Batman sind, die drei haben natürlich auch eine Höhle, mit allerlei technischem Gerät wo die nächsten Diebstähle durchgeplant werden. Das Ganze erinnert stark an das Batcave – der 1966er Serie. Bei einer nächsten Mission setzen sie dann eine Roboterratte ein. Der Film ist schon arg tierisch, so das es passt, das die Polizeianstalt in der Hitoshi arbeitet „weinender Hund“ heißt. Auch bei den Outfits der drei Diebinnen hat man sich nun an Catwoman orientiert. Latexanzüge mit Katzenmasken und ausfahrbaren Krallen die mehr an Wolverine erinnern. Da war die Zeichentrickserie noch glaubwürdiger, da trugen sie einfache Jumpsuits. Leider verliert sich der Film schon sehr bald in Plotlöchern. Da verschwinden manche Charaktere einfach und tauchen nicht mehr auf, selbst eine der drei Schwestern verschwindet mal und taucht erst später wieder auf, was niemanden so richtig zu stören scheint. Es kommt ein Verbrechersyndikat hinzu, dann taucht der Vater auf und sieht aus wie ein Wurzelsepp aus dem Wald. Es wird immer schwerer der Handlung zu folgen oder überhaupt noch zu erkennen worum es nun eigentlich geht. Dass der Film arg dialoglastig, der meiste Kram aber absolut belanglos ist, macht es nicht einfacher. Die Darsteller in dem Film sind auch größtenteils unterirdisch, die meisten hatten auch keine richtige Filmkarriere. Sie hampeln mitunter sehr unbeholfen rum. Bleibt als Fazit das der Film nicht wirklich gut ist, außer in den ersten 20 Minuten. Schade, hier hat man eindeutig Potential verschenkt.
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