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Die Zukunft…also eigentlich schon wieder die Vergangenheit, denn 1999 ist längst vergangen. Im Jahr 1990 war das aber noch ferne Zukunft und in der fernen Zukunft muss es ja Cyborgs geben. Alles andere macht ja keinen Spaß. Jedenfalls gibt’s wieder Probleme mit bösen Schülern. Diese haben sich mittlerweile zu großen Gangs zusammengeschlossen und kontrollieren große Gebiete in den Städten der USA. Diese Gebiete nennt man Free Fire Zones und die Polizei selbst traut sich da nicht rein. Trotzdem gibt es noch Schulen. Mit Wachtürmen, Zäunen und Soldaten sehen sie mehr aus wie Gefängnisse und erstaunlicherweise gehen die bösen Buben jeden Tag brav zur Schule, geben sogar brav ihre Waffen ab. Aber das reicht nicht, eine tolle Firma mit dem ausgefallenen Namen MegaTech hat Cyborgs entwickelt, die nun als Lehrer getarnt in der Kennedy High School für Ordnung sorgen sollen. Leider drehen die Cyborgs natürlich schnell durch und töten. Der kurz zuvor aus dem Gefängnis gekommene Cody kommt als erstes hinter das Geheimnis der Cyborglehrer und versucht alle Gangs zu vereinen, nur so haben sie eine Chance gegen ganze 3 Cyborgs… Tatsächlich ist das hier ein Sequel zu Class of 1984, sogar Mark Lester selbst schrieb die Story und führte Regie. Sieht man sich beide Filme an, fragt man sich ob das wirklich stimmt. War Teil 1 noch ein sehr gut gemachter, spannender Thriller ist das hier jetzt nur noch Trash. Aber immerhin sogar einigermaßen unterhaltsam. Die Story ist absurd und führt dazu, dass die meisten Szenen reichlich unlogisch sind. Wie gesagt, warum sollten die Teenies, die das Gebiet quasi regieren trotzdem noch jeden Tag brav zur Schule gehen? Das sich am Ende beide Gangs einfach mal so vereinen ist auch recht komisch. Zuvor haben sie sich noch gegenseitig bekriegt, jetzt ist plötzlich Teamwork angesagt. Die Dialoge sind auch recht dämlich. Aber wie gesagt, das alles trägt zur Unterhaltung bei. Genauso wie einige harte Szenen, der Gewaltgrad ist doch recht hoch und da ich diesen Film eher als Action- denn als Horrorfilm sehe, ist sie auch ausreichend vorhanden. Die Spezial-Effekte reißen auch niemand mehr vom Hocker. Die Cyborgs sehen eben aus wie beim Terminator. Teil 1 wohlgemerkt. Ein paar bekannte Schauspieler gibt es auch noch. Allen voran Pam „Jackie Brown“ Grier, und Malcom „Ich spiel bei jedem Dreck mit“ McDowell. Aber auch sie retten hier nichts. So ist Class of 1999 meilenweit vom Vorgänger entfernt, aber eben trotzdem noch gerade nette Trashunterhaltung.
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