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Conan the Barbarian PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.09.2006

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Conan hat schon ein beschissenes Leben. Als Kind muss er mit ansehen, wie sein Dorf und seine Eltern abgeschlachtet werden. Er überlebt, wird aber in die Sklaverei getrieben, wo er tagelang monoton schuften darf. Als er dadurch immer stärker wird, macht man aus ihm einen Gladiator, hier liegt sein wahres Talent, denn seine Gegner haben keine Chance. Das gibt ihm auch die Möglichkeit in die Freiheit zu fliehen. Dort angekommen, schließt er sich mit dem Dieb Subotai und der Amazone Valeria zusammen und sie räumen zusammen einen Palast leer und kommen so auf die Spur des Mörders von Conans Eltern, der mittlerweile Leiter einer Sekte ist: Thulsa Doom.

Conan war natürlich der große Durchbruch für Arnold Schwarzenegger in Hollywood und auch der Beginn von rund 3,5 Millionen weiteren so genannten Sword-and-Sorcery Streifen, die meist von mittelprächtiger Qualität waren. Das Drehbuch stammt von John Milius und Oliver Stone, die sich glücklicherweise sehr nah an die Originalgeschichten von Robert E. Howard halten. Die Welt von Conan ist brutal, unbarmherzig und weit entfernt von Weichspülfantasy a la Herr der Ringe. Man könnte den Film wohl als bestes Beispiel für einen echten Männerfilm nehmen. Es wird wenig gesprochen, dafür viel gegrunzt, es wird viel gekämpft und man sieht viele nackte Frauen und Sexszenen gibt es auch genug. Für Romantik ist da wenig Platz, auch wenn sich Conan und Valeria irgendwie in einander verlieben, aber das ist wohl auch nur Mittel zum Zweck um für ein paar Gefühle zu sorgen. An den Darstellern gibt es wenig auszusetzen, selbst Arnold zeigt Spuren von schauspielerischem Talent, wobei man sagen muss, dass er einfach perfekt in die Titelrolle passt. Lediglich James Earl Jones als Thulsa Doom mag mir nicht so gefallen. Er sieht einfach zu harmlos aus, um der große böse Eroberer zu sein. Auch das Ende ist ein bisschen lahm, hier hätte man doch eher einen großen Showdown erwartet.

Trotzdem ist Conan ein sehr guter Film, der auf jeden Fall unterhält.

Bewertung
9,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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