Home arrow Filme arrow Das Krokodil und sein Nilpferd 03 September 2010  
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Das Krokodil und sein Nilpferd PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
05.07.2007

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Nachdem es zuvor schon Bud Spencer zweimal als Plattfuss nach Afrika verschlagen hat, hat er beim dritten Mail Terence Hill dabei und man darf sich mal wieder auf viele Schlägereien und dumme Sprüche gefasst machen. Zu zweit waren sie eben doch am besten.

Von der Story darf man natürlich nicht viel erwarten, es wird auf bewährte Formeln gesetzt.
Tom, der auch immer Nilpferd genannt wird, verdient sein Geld, in dem er Touristen und Großwildjäger durch den Busch karrt, was niemand weiß, ist dass Tom ein Tierfreund ist und die Waffen der Jäger mit Platzpatronen ausstattet.
In diese Idylle stürzt sein ungleicher Bruder Slim und die beiden beschließen ein Touristenunternehmen zu gründen. Natürlich klappt das nicht, denn ein übler Bösewicht taucht auf, der die Hütten der Einwohner zerstören lässt, um einen Hafen zu bauen und gleichzeitig jagt er auch noch Tiere, um sie nach Toronto zu verkaufen. Natürlich geht das gar nicht und Tom und Slim greifen ein.

Als Hauptgegner darf sich dieses Mal Ex-Boxchampion Joe Bugner die Prügel abholen, ihn kennt man ja auch beispielsweise aus dem Film Sie nannten ihn Mücke. Er macht seine Sache gut und darf sogar ein wenig Widerstand gegen Bud leisten. Die restlichen Ganoven sind natürlich wieder typisches Fallobst, aber dafür mal eine lustig zusammen gewürfelte Truppe vom kleinen Wicht, der mächtig gemein ist über einen Bodybuilder, der nichts drauf hat und einer der stottert darf sowieso nicht fehlen. Richtige Massenschlägereien gibt es gar nicht. Spencer und Hill dürfen abwechselnd ran. Eine gute Idee, denn so kann man beide auf unterschiedliche Art erleben. Im Duo prügeln sie ja meist gleich, hier sieht man dass Spencer einfach draufhaut, während sich Hill seine Späße erlaubt, das Armdrücken hier muss man gesehen haben, auch wenn es in der Machart leicht an Mücke erinnert.

Dazu wird ansonsten wird alles geboten, was man kennt. Reichlich dumme Sprüche, ein großes Fressen. In ein Casino geht es auch noch, klar dass hier mal Kartentricks präsentiert werden.
Hinzu kommen schöne Landschaftsaufnahmen aus Afrika und im Gegensatz zu Beispielweise Zwei Asse trumpfen auf, hat man die Einheimischen nicht als klischeehafte Comicfiguren dargestellt. So stellt sich der Arzt, der auch eine Zeitung (Auflage beträgt ungefähr 3-4 Stück) vertreibt und dafür Ärger kriegt gegen die Bösen.

Insgesamt ist der Film sehr unterhaltsam, auch wenn er eigentlich nicht viel Neues bietet und eher auf Bewährtes setzt. Aber das muss ja nicht immer das schlechteste sein.

Bewertung
8,5/10
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