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Deathstalker PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
27.02.2007

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Der Barbarenfilm war in den 80ern wohl das beliebteste Genre nach Action. Conan hat es beliebt gemacht, tausend miese Nachahmer kamen nach. Deathstalker ist da eine Ausnahme, immerhin erhielt er noch 3 Nachfolger.

 
Der Todesjäger bietet dabei auch alles, was man vom Barbarenfilm erwartet. Debil dreinblickende Muskelmänner, nackte Frauen, viel Sex (eine anständige Orgie fehlt dabei natürlich auch nicht), noch mehr Blut, keine Handlung, Pappkulissen und natürlich Grunzer ohne Ende.
Eigentlich bietet der Film das alles im Overkill, Männer grunzen und später taucht ein grunzendes Schweinemonster auf.

 
Kommen wir zur Handlung. Ein Held namens Deathstalker -  und dann gibt es natürlich einen Bösewicht. Munkar heißt der, ist tätowiert und erinnert irgendwie ein wenig an Kane aus Command & Conquer. Natürlich hat er auch eine diabolische Lache, die manchmal fast wie Ming klingt. Klar, dass der besiegt gehört, was aber nur geht, wenn der Deathstalker ein Schwert, einen Kelch und Medaillon findet. Diese Gegenstände sind natürlich magisch. So leuchtet das Schwert blau und in der Szene, wo der Stalker das erhält, fühlt man sich stark an He-Man erinnert.
Der Zauberer, böse wie er ist, hat das Land natürlich noch unter seine Gewalt gebracht, was dem alten König, der nun in einem kleinen Zelt mitten im Wald haust, so gar nicht passt. Aber auch der hat noch einen Auftrag, denn seine Tochter ist nicht nur eine Prinzessin, nein sie ist eine Sexprinzessin und gehört gerettet.

 
Natürlich kann ein Held allein nicht erfolgreich sein und so findet er einen Typen, der in einer Höhle haust und aussieht wie ein Goblin, nach dem er ans Tageslicht kommt, ist er plötzlich wieder ein Mensch (zwischen den Sequenzen verwandelt sich der Deathstalker in ein Kind) und das sieht im Film so verwirrend aus, wie sich das nun liest. Dann darf natürlich noch der Tag-Team Partner nicht fehlen und damit es nicht zu sexistisch wird eine Amazone, die praktisch immer oben ohne rumrennt.

Die stirbt später und die Szene ist wirklich sehenswert, der Deathstalker setzt dabei einen unglaublich debilen Gesichtsaufdruck aus und ich glaube der denkt „Mist, die wollt ich doch noch ficken“. Tatsächlich hat der Deathstalker in Sachen Sex wenig Glück, die erste Frau rennt ihm davon, die nächste ist in Wirklichkeit ein verwandelter Mann. Arme Sau, kann man da nur sagen.

 
Die Special Effects sind natürlich absolut Low Budgets, vor allem die abgehackten Köpfe sehen gerade zu niedlich schlecht aus.
Die Musik ist dafür gut, das ist so wie man sich Musik für Barbarenfantasy vorstellt und könnte auch gut zu Golden Axe oder einem David Gemmell Buch passen.

 
Deathstalker ist Kult, unterhaltsam, trashig, klasse.

9/10

Bewertung
9/10
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