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Demolition Man PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
20.04.2007

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Demolition Man war 1993 ein kleines Hoch für Stallone. Bereits Ende der 80er begann sein recht schneller Abstieg in der Filmwelt mit Katastrophen wie Lock Up oder schrecklichen Komödien wie Oscar bzw. Stop oder meine Mami schießt.

Der Film startet im Jahr 1996. Irgendwie hat sich die Welt da schon recht modernisiert. John Spartan ist ein Cop und ein gerade zu gewalttätiger noch dazu. Man nennt ihn Demolition Man und er ist noch viel böser als Dirty Harry. Er jagt den Schwerverbrecher Simon Phoenix. In einem großen Gebäude kommt es zum Showdown. Phoenix wird festgenommen, das Gebäude explodiert und dummerweise waren in dem Haus auch ein paar Geiseln Dadurch kommt nicht nur Phoenix ins Gefängnis, sondern auch Spartan. Da 1996 bei Drehbeginn in der Zukunft war, wurde man futuristisch und entwickelt die Cryogefängnisse, wo man die Insassen einfach einfriert.
36 Jahre später kommt Simon Phoenix durch einen Unfall in die Freiheit. Die Welt hat sich aber mittlerweile verändert. Aus Los Angeles wurde San Angeles und die Menschen leben jetzt in völliger Langeweile. Alles ist verboten. Für Schimpfwörter kriegt man Strafzettel. Fleisch, Alkohol, Sex und praktisch alles, was das Leben schön macht, wurde auch verboten. Stattdessen sitzen die Menschen nun leicht minderbemittelt rum und finden alte Werbesongs toll. In diese friedliche Welt stürzt nun Phoenix und sorgt für Chaos, keiner der Schlappschwänze kann es mit ihm aufnehmen, also bleibt ja nur noch John Spartan, den man auftaut…

Überzeugen kann der Film vor allem dadurch, dass er sich absolut nicht ernst nimmt und auch nicht ernst gemeint ist. Etwas, das vielen Actionfilmen ja fehlt. Der Blick in die Zukunft ist recht lustig, wie sich die Menschheit in knapp 40 Jahren so drastisch verändern konnte, ist schon unglaublich. Betrachtet man sich aktuell die USA, wirkt das aber schon gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Da passt es auch recht gut ins Bild, dass in dem Film verkündet wird, dass Arnold Schwarzenegger mal Präsident war. Der Blick von Stallone, als er das erfährt, ist göttlich.

Stallone ist es auch, der hier sehr überzeugen kann. Im Gegensatz zu seinen oben genannten „Komödien“ wirkt er hier recht witzig. Aber das muss man wohl auch, wenn man mit 3 Muscheln konfrontiert wird und erfährt, dass Taco Bell (bzw. Pizza Hut in der europäischen Fassung) das einzige Restaurant ist.  Trotzdem schafft er es, seinen Charakter noch knallhart erscheinen zu lassen.
Sehr gut ist auch Sandra Bullock, die eine überdrehte Polizistin spielt, die sich nach Action sehnt und die 90er total geil findet.
Und dann haben wir da noch Wesley Snipes. Er spielt den Bösen und den spielt er gut, obwohl er ja sonst öfter den Helden spielt, trotzdem passt die Rolle des Simon Phoenix zu ihm
Im Prinzip sind Stallone und Snipes auch die Idealbesetzung. Obwohl man den Film ursprünglich mit Van Damme und Seagal machen wollte. Ein Glück, dass dies ebenso schief ging, wie der Plan Jackie Chan als Bösewicht zu casten.

Demolition Man weiß schon sehr gut zu unterhalten. Es ist eben ein Actionfilm bei dem man nicht zu viel nachdenken darf, wo die Story nicht sonderlich ausgefeilt ist und jede Menge Product-Placement gibt es auch noch. In Stallones langer Filmographie platziert sich der Film trotzdem im oberen Drittel.

Bewertung
7,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 20.04.2007 )
 
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