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Weihnachten, die Zeit der Liebe…und der Terroristen. Aber davon ahnt John McClane noch nichts, als er auf dem Flughafen von Los Angeles landet. Eigentlich ist er ja Polizist in New York, aber nun lebt seine Frau eben hier und arbeitet bei der Nakatomi Corporation, in deren riesigen Gebäude auch die Weihnachtsfeier stattfindet. Aber da sind eben auch noch die Terroristen, denen es natürlich nur ums Geld geht. Sie nehmen die ganzen Angestellten als Geiseln und versuchen dann den Safe zu knacken. Nur McClane konnte noch rechtzeitig flüchten und stellt sich gegen diese Übermacht.
Mit Die Hard wurde Bruce Willis zum großen Actionstar und Die Hard sorgte für eine neue Unterkategorie des Actionfilms: Einer gegen alle in begrenzter Umgebung. Nach diesem Film kamen hunderte, die jene Machart kopiert haben und das meistens mehr schlecht als recht, man denke nur an van Dammes Sudden Death. Bruce Willis selbst merkt man deutlich an wie sehr ihm diese Rolle liegt, er spielt sie nicht, er ist sie und das merkt man von der ersten Sekunde an.
Was den Film aber so stark und spannend macht ist die Situation. Einer gegen alle. Ein Cop gegen unzählige Terroristen, die nicht nur zu allem entschlossen, sondern auch besser ausgerüstet sind. Trotzdem werden sie (und der Zuschauer) alsbald feststellen, dass dies wohl nicht reicht, wenn man diesen einen Gegner unterstützt. Denn McClane versteht es geschickt, die Terroristen in Fallen oder aus der Reserve zu locken. Aber nicht nur die Bösen wollen McClane ans Leder sondern auch die Polizei und das FBI. Diese sind nämlich so gar nicht damit zufrieden, dass ein New Yorker Cop ohne Erlaubnis in Los Angeles rumturnt. Sie schicken Verstärkung und versuchen es auf ihrem eigenen, gewaltreichen Weg – natürlich ohne Erfolg. Diese Szenen, wo sich das FBI regelrecht lächerlich macht, lockern den Film auf und lassen uns noch mehr mit McClane mitfiebern. Und trotzdem ist das hier kein brachialer Actionfilm wie man es von Schwarzenegger, Stallone & Co. kennt, wo ein Held unbesiegbar alles und jeden aus dem Weg räumt. John präsentiert sich als verletzlicher Mensch, der Fehler macht, der verletzt wird und am Ende wohl wirklich nur durch viel Glück überlebt hat.
Natürlich ist der Film auch wegen den zahlreichen Sprüchen bekannt geworden. Die Hard ist mal wieder ein Streifen, der unbedingt im Originalton gesehen werden muss, es führt kein Weg daran vorbei. Denn einerseits ist die Schweinebacke einfach nur lächerlich, andererseits werden die Terroristen in der deutschen Synchro zu Amerikanern gemacht, während sie im Original deutsche sind und ihr Anführer eben Hans Gruber und nicht Jack heißt. Abgesehen davon ist es aber auch spaßig, die Terroristen im Originalton deutsch sprechen zu hören, da wird aus einem Heizkeller eben mal schnell „Heizehaus“.
Die Hard ist zu Recht ein Kultfilm der ein ganzes Filmgenre revolutioniert hat. Ich denke mehr muss man zu diesem Film einfach nicht mehr schreiben, es kennt ihn eh schon jeder (und wer nicht geht jetzt in die Ecke und schämt sich).
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