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Für Robert Rodriguez war dieser Film der tatsächliche Durchbruch als Regisseur und das, obwohl er ihn selbst gar nicht weltweit veröffentlichen wollte. Denn El Mariachi ist ein Amateurstreifen, gedreht mit Laiendarstellern für ein paar Dollar. Die Columbia Filmstudios aber wurden darauf aufmerksam und fanden den Film so toll, dass sie ihn gleich mal weltweit veröffentlichten. Viele Filmfans halten diesen Streifen auch für tatsächlich besser als das Quasi-Sequel Desperado. Verstehen kann ich das absolut nicht. Aber es ist ja meistens so, dass man lieber irgendwelche billigen Amateurstreifen abfeiert als das böse Hollywood. Wie gesagt geht’s in dem Film um El Mariachi. Ein Gitarrenspieler, der in Mexico auf der Suche nach Arbeit umherirrt. Er kommt in einer Stadt an und das wird ihm zum Verhängnis, denn zur gleichen Zeit taucht dort ein Profikiller auf. Sowohl dieser, als auch El Mariachi tragen beide schwarze Kleidung und einen Gitarrenkoffer, wobei der Killer allerdings den Koffer voller Waffen hat. Nach einer folgenschweren Verwechslung wird El Mariachi selbst von der Unterwelt gejagt… Natürlich ist es schon erstaunlich, was Rodriguez hier mit 7000 Dollar auf die Beine gestellt hat. Allerdings hatte er eben nur Laiendarsteller zur Verfügung und das merkt man. Gut ist das nämlich nicht, auch wenn sich die Leute vielleicht Mühe geben. Auch die Actionsequenzen sind nicht so toll, gerade beim Showdown merkt man das fehlende Budget und so ist das Ganze einfach schwach, zumindest gibt aber es ein paar lustige Szenen. Insgesamt ist El Mariachi weit entfernt von schlecht, aber eben amateurhaft und deshalb mehr ein Kuriosum, das man sich vielleicht einmal ansieht. Ich jedenfalls bin sehr froh, dass Rodriguez mit Desperado das Ganze wesentlich besser machte.
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