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Escape from the Planet of the Apes PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.11.2008

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Eigentlich war das Ende des zweiten Teiles der Planet der Affen Reihe ja ziemlich endgültig. Alles wird zerstört und ist kaputt. Nur war der Film eben finanziell erfolgreich und so brauchte man unbedingt ein weiteres Sequel.

Dieses beginnt mit einem im Wasser schwimmenden Raumschiff, jenem Raumschiff, mit welchem Taylor in Teil 1 abgestürzt war. Ein Hubschrauber kreist und man bemerkt schnell, dass man in der (damaligen) Gegenwart ist. Das Militär rückt an und freut sich auf die drei Astronauten. Der Schock ist groß, als diese ihre Masken abnehmen und Affen zum Vorschein kommen. Genauer gesagt Zira, Cornelius und Dr. Milo. Wie sie die Flucht schafften wird leider nie erklärt, woher sie wussten, dass sie besser flüchten auch nicht und wie sie überhaupt das Raumschiff bargen und reparieren konnten schon gar nicht.
Die drei Affen werden erstmal in den Zoo gepackt und dort mit ein paar Experimenten gelangweilt, bis Zira alle schockt und spricht. Bis dahin ähnelt das wieder mal den ersten beiden Filmen nur mit getauschten Rollen. Wobei es hier wesentlich amüsanter und lockerer ist. Die Menschen gucken die meiste Zeit schockiert drein, ob der Intelligenz.
Die erste dramatische Wendung kommt durch den aus meiner Sicht absolut überflüssigen Tod von Dr. Milo der nicht mal die ersten 20 Minuten überstehen darf.
Zira und Cornelius werden dann im Fernsehen vorgeführt und ausgefragt, sorgen aber dafür dass sie sehr populär werden und immerhin aus ihrem Zoo kommen und erstmal in ein Hotel einziehen.
Leider plaudern die beiden dann doch etwas zu viel über den Planet der Affen, den Abstieg der Menschheit und das Ende und wie immer sehen die Menschen nur einen Ausweg: Sie müssen die Affen beseitigen. Zira ist derweil schwanger, was die ganze Sache noch komplizierter macht.  

Hilfe finden Cornelius und Zira nur in Form der beiden Doktoren Stephanie Branton und Lewis Dixon sowie dem Zirkusdirektor Armando. Wogegen Dr. Hasslein der Anführer der Affenjägertruppe ist, nachdem er vorher schon dafür sorgte, das die beiden Schimpansen einen schlechten Ruf bekommen.

Wie gesagt kommt dieser Teil der Reihe sehr komödienhaft rüber. Die Reaktionen der Menschen aber auch die der Affen auf die neue Umgebung sind sehr unterhaltsam.
Leider fehlt ein richtiger Spannungsbogen, was auch daran liegt, dass es an sich keinen wirklichen Antagonisten gibt. Zwar versucht man Hasslein, als schmierigen Bösewicht aufzubauen, aber so ganz will das nicht gelingen, da er einfach nicht so wirklich ernst zu nehmen ist.
Auch der große Showdown am Ende ist recht unspannend inszeniert. Dass am Ende nur das Kind von Zira und Cornelius überlebt, weiß man, wobei das eher die Schuld der heutigen Zeit ist, wo man einfach weiß, dass es noch zwei weitere Sequels gibt, die sich ja um den Aufstieg des Planet der Affen dreht.  

Die Schauspieler geben sich größtenteils Mühe. Nachdem er im zweiten Film fehlte, ist hier wieder Roddy McDowall unter der Maske des Cornelius, Kim Hunter ist ebenso dabei. Armano wird von Ricardo Montalban verkörpert. Die anderen Schauspieler sind meist eher unbekannt und zählen eher zu Seriendarstellern, machen ihre Sache aber gut.

Escape from the Planet of the Apes hat mir persönlich nun etwas besser gefallen als Beneath the Planet of the Apes, auch wenn es einige unlogische Momente wie den ganzen Anfang gibt und das Ende eben kein Schocker wie bei den Vorgängern ist, sondern direkt auf einen weiteren Teil abzielt.

Bewertung
7,5/10
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