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Final Destination 3 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.03.2008

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Teil drei der Todesjagdreihe. Man hat sich ja schon bei Teil 2 eher darüber geärgert, dass an sich nicht viel Neues kam. Das gleiche Prinzip, Teenies als Opfer und der einzige Unterschied war das die Tode noch etwas herausgezögert wurden. Es war zumindest noch halbwegs ansehbar.
Nun also Teil drei und bei diesem feiert Regisseur James Wong, der beim zweiten Teil nicht Regie führte (was aber nicht weiter auffiel) seine Rückkehr. Wird er revolutionieren und völlig neue Dinge bringen?

Nope. Es ist mehr vom alten. Wieder gibt es einen Haufen Teenies, wieder gibt es eine düstere Vision, wieder können sich einige in die vermeintliche Sicherheit flüchten, aber der Tod kriegt sie alle. Soviel zur Handlung, es ist alles wie bei den Vorgängern.

Nach Flugzeug und Autobahn ist nun die Achterbahn dran. Als Sterbemöglichkeit natürlich bestens geeignet, da so ein Stahl- oder Holzmonster beträchtliche Gefahren mit sich bringt. Leider wird diese Eröffnungsvision hier viel zu lang ausgetrampelt, aber eben nur das drum herum. Ein Haufen gesichtsloser Teenies wandert durch den Vergnügungspark, steigt dann in die teuflische Achterbahn und Sterben. Alles nur Vision, jene die das sah, kreischt, rettet sich und einige andere – und merkwürdigerweise sogar der Typ der mit seiner Kamera den ganzen Unfall auslöste steigt aus. Wie kann jetzt noch der Unfall stattfinden? Ein monströses Plotloch klafft hier. Die Vision selbst ist nicht der Rede wert. Sehr kurz, sehr unspektakulär. Kein Vergleich zum blutigen Gemetzel der Autobahn im Vorgänger.

Auch die weiteren Tode sind längst nicht mehr so spektakulär. Im ersten verbrennen zwei Tussen in Sonnenbänken. Das ist zumindest nett gemacht. Danach gibt es aber mehr vom alten. Einer wird von einem großen Schild erschlagen, einer anderen wird der Kopf von langen Nägeln gepierct.
Das Problem an der Sache ist, dass man sich einerseits nicht für die Charaktere interessiert. Es ist sind nervige Teenies, man ist sogar ganz froh wenn sie beseitigt sind.
Das andere Problem ist die Tatsache, dass die Sterbeszenen nicht richtig ausgenutzt werden. Soll das ein Splatterfilm sein oder sind wie bei den Teletubbies? Schnelle Schnitte und meist wird weggeschaltet ehe man so richtig sieht was eigentlich Sache ist. Sicher, es ist eine Hollywoodproduktion und sie soll Geld einbringen. Trotzdem hätte man ruhig mehr zur Sache gehen können, dann würde die Freigabe ab 18 in Deutschland auch nicht so gnadenlos übertrieben wirken. Denn so krass ist der Film nun wirklich nicht und Teil 2 war noch ab 16.
Zwischen diesen Szenen nerven die zumeist sehr belanglosen Dialoge. Der Drehbuchschreiber hatte wohl keinen Bock.

Die Schauspieler sind mir alle mehr oder weniger unbekannt. Gina Holden kennt man aus der gruseligen neuen Flash Gordon Serie. Ryan Merriman ist Serien und Videodarsteller. Lediglich Mary Elizabeth Winstead ist einigermaßen bekannt, sie spielte Lucy McClane in Live Free or Die Hard. Gut sind sie aber allesamt nicht wirklich.

Fans der Final Destination Serie die bloß keine Experimente und Neuerungen haben wollen, werden hier sicher bestens bedient. Ich persönlich fand es genau aus dem Grund zu langweilig und viel zu vorhersehbar.

Bewertung
4/10
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Letzte Aktualisierung ( 23.03.2008 )
 
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